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Ortsfamilienbuch Karkeln

Karkeln war einer der schönsten und wohlhabendsten Orte am Kurischen Haff. Im Volksmund nannte man Karkeln „das Kurische Venedig". Der Ort zählte etwa 900 Einwohner, die überwiegend vom Fischfang, der Landwirtschaft, vom Handel, Gewerbe und Handwerk lebten. Karkeln war einer der Endpunkte der Elchniederungsbahn (Kleinbahn), die von den Einwohnern der Elchniederung liebevoll Schniefkebahn genannt wurde.

Karkeln gehörte ursprünglich zum Kreis Heydekrug. Als südlich der Memel liegend wurde Karkeln nach Abtrennung des Memellandes dem Kreis (Elch-)Niederung zugeordnet.
Die Geschichte des Kirchspiels Karkeln seit seiner Gründung im Jahr 1622 ist wechselhaft, mal eigenständig, dann wieder „Filia“ also „Tochter“ (d.h. nicht eigenständige Gemeinde) von Schakuhnen bzw. Kallningken (Herdenau).

Im Laufe der Geschichte des Kirchspiels Karkeln gab es drei Kirchengebäude, das letzte war ein um 1772 errichteter Bau aus Granitsteinen.
Die Kirchenbücher von Karkeln sind für den Zeitraum von 1834 bis 1874 komplett erhalten geblieben, Geburten zurück bis 1767 und Sterbefälle zurück bis 1804. Darüber hinaus gibt es noch einige weitere Jahrgänge Geburten und Sterbefälle und es finden sich Eintragungen aus Karkeln in den Kirchenbüchern von Schakuhnen und ggf. Kallningken
Auch sind die Unterlagen des Standesamtes Karkeln von 1874 bis 1944 erhalten geblieben. Diese befinden sich derzeit beim Standesamt Berlin I.
Der Ort existiert noch, er liegt im Rayon Slawsk (Heinrichswalde) im Königsberger Gebiet und heißt heute Myssowka.
Zwischen diesem Ortsfamilienbuch und den Ortsfamilienbüchern Inse und umzu, Gilge, Ruß und  Memelland bestehen Verknüpfungspunkte, da das Kirchspiel Karkeln in unmittelbarer geografischer Nähe liegt. Siehe hierzu auch die Übersichtskarte im Ortsfamilienbuch Memelland.
Auch gelten die im Ortsfamilienbuch Memelland gegebenen Hinweise zur Schreibweise und zur unterschiedlichen Nutzung der Vornamen entsprechend. Hinzuweisen ist auch darauf, dass die Pfarrer es mit der Schreibweise der Namen nie so genau nahmen, so ist häufig sogar in einundselben Eintrag der Familiennamen unterschiedlich geschrieben.

Die vorliegende Datenbank stellt den aktuellen Zwischenstand Januar 2012 dar, ausgewertet sind die Geburts-, Heirats- und Sterbeeinträge von 1829-1874 sowie die überwiegenden Geburtseinträge des Zeitraums von 1767 bis 1803. Manche familiären Verbindungen sind noch nicht endgültig gesichert; manche Personen tauchen mehrfach auf, z.B. in erster und zweiter Ehe, wenn noch nicht sicher ist, ob es sich um dieselbe Person oder wie auch häufig vorkommend um eine andere Person gleichen Namens handelt.
Meine private Datenbank kann ggf. bereits neuere Erkenntnisse enthalten.

Anfragen, Korrekturen, Ergänzungen und andere Hinweise sind immer sehr erwünscht:

Katharina Schroeter
Holtenauer Straße 223
24106 Kiel
kirchspiel.karkeln@yahoo.de


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Pfeil Ostpreußen
Pfeil Karkeln im genealogischen Ortsverzeichnis GOV
Pfeil www.elchnied.de
Pfeil www.ostpreussen.net
Pfeil www.bildarchiv-ostpreussen.de
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Fragen zu den Daten, Ergänzungen und Korrekturen bitte an den Bearbeiter dieses Ortsfamilienbuches:
Katharina Schroeter