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Ortsfamilienbuch Liebenwalde

Liebenwalde ist eine Kleinstadt im heutigen brandenburgischen Landkreis Oberhavel.

Historisch war der Ort von Handwerk, Schifffahrt und Fischerei geprägt. Wirtschaftliche Bedeutung erlangte er erst seit der Wiederherstellung des Finowkanals (1746). Eine Besonderheit stellten die sog. Ackerbürger dar: Sie waren in der Regel Handwerker, die das Bürgerrecht erworben hatten und quasi nebenberuflich Ackerland am Rande von Liebenwalde – wie oft auch zusätzlich in den umliegenden Dörfern – bewirtschafteten. Ihre stattlichen Häuser säumen noch heute den Liebenwalder Marktplatz.
Unter den kriegerischen Unternehmungen der preußischen Herrscher hatte Liebenwalde lange Zeit besonders zu leiden. Zum einen musste die Stadt häufig erhebliche Abgaben zur Versorgung preußischer Armeen leisten, zum anderen wurde sie oft von durchziehenden Heeren der jeweiligen Kriegsgegner geplündert. Kaum dass den Liebenwaldern der Wiederaufbau ihrer Infrastruktur einigermaßen gelungen war, mussten sie schon wieder von vorn beginnen.
An der Stadtgeschichte Interessierten sei dazu ein fakten- und facettenreiches Buch von Jörn Lehmann empfohlen: »Die Stadt Liebenwalde – Ein Streifzug durch die Geschichte der Ortsteile Freienhagen, Hammer, Kreuzbruch, Liebenthal, Liebenwalde und Neuholland«; Karwe: Edition Rieger, 2004.

Merian: Liebenwalde

Bildveröffentlichung mit freundlicher Genehmigung von Georg Biller  

In der vorliegenden Fassung ist das OFB noch nicht vollständig abgeschlossen.
Zu einigen Familien werden in unregelmäßiger Folge Nachträge ergänzt werden. In Anbetracht der Quellenlage (s.u.) könnten auch Korrekturen notwendig werden.

Um die Benutzung des Ortsfamilienbuches zu vereinfachen, wurden die Schreibweisen der Familiennamen – soweit sie aus Liebenwalde stammen – vereinheitlicht. Die verschiedenen Varianten finden sich in den jeweiligen Familien- oder Personennotizen.

Für Hinweise auf Fehler, ebenso wie auf auswärtige Bezugsdaten der in dem OFB erscheinenden Personen, wäre ich sehr dankbar.

Besonderer Dank gilt Frau Pfarrerin Barbara Fülle (Liebenwalde), Herrn Bürgermeister Jörn Lehmann (Liebenwalde), Frau Sigrid Schuch (Liebenwalde), Frau Margrit Dembek (Liebenwalde), Herrn Pfarrer Stephan Flade ( Groß Schönebeck), Herrn Pfarrer i.R. Joachim Vanselow (Falkenthal) und Frau Andrea Franke (Krefeld) für ihre großzügige Unterstützung, ohne die das OFB nicht hätte zustande kommen können.

Zahlreiche anschließende Hinweise und Ergänzungen sind Frau Renate Helene Walker (Berlin) zu verdanken. Sie hat sich als guter Geist des OFB erwiesen, der immer wieder neue Entdeckungen aus dem Hut zaubert und damit kontinuierlich zur Vervollständigung familiärer Zusammenhänge beiträgt.
Gewidmet ist dieses Buch meiner Mutter Senta Römer geb. Duhm, deren Familienerinnerungen über Umwege unerwartet zu weit zurückreichenden Liebenwalder Ursprüngen führten, damit das vorliegende OFB auf den Weg brachten und es weiterhin begleiten.

Zur Quellenlage

 Hauptsächliche Datenbasis sind die Kirchenbücher und das Bürgerbuch von Liebenwalde. Zusätzlich herangezogen wurden insbes. die Kirchenbücher von Hammer, Liebenthal, Liebenberg, Gr. Schönebeck, Neuholland, Zerpenschleuse und Falkenthal. Weitere Quellen sind der jeweiligen Personenansicht zu entnehmen.

Zwischen Hammer und Liebenwalde gab es eine rege Fluktuation. Ab 1804 wurde ein eigenständiges Kirchenbuch für die Einwohner von Hammer geführt. Eine eigene Kirche gab es dort allerdings erst ab 1856. Die Konfirmationen der in Hammer wohnhaften Kinder wurden auch weiterhin ausschließlich im Kirchenbuch Liebenwalde erfasst. Wo diese Konfirmationen tatsächlich stattfanden, ist nicht eindeutig rekonstruierbar. Um Verwirrungen zu vermeiden, habe ich durchgängig den Wohnort der Konfirmanden als Ort der Amtshandlung eingetragen.

Die erhaltenen Liebenwalder Kirchenbücher beginnen mit dem Jahr 1677. Das Taufbuch des beinahe gesamten 18. Jahrhunderts ist zwar ebenfalls in gebundener Form verfügbar, doch trägt das Deckblatt den bezeichnenden Titel »Kirchbuch-Reste 1700-1787«. Der Liebenwalder Vikar Rehfeldt unternahm 1910 einen Versuch, die Einzelblätter dieser Sammlung zu datieren und eine chronologische Abfolge herzustellen. In etwa der Hälfte der Fälle kann diese Datierung nicht als gesichert betrachtet werden, weshalb ich eine eigene Rekonstruktion vorgenommen habe, die ihrerseits keinen Anspruch auf letzte Gewissheit erheben darf, zumal sich einige durch verloren gegangene Blätter entstandene Lücken nicht schließen lassen. Zur Vermeidung weiterer Quellenverwirrung wurde vorliegend die Rehfeldtsche Paginierung übernommen, obwohl sie keine chronologisch fortlaufende ist.
Nur ein Zufallsfund half, diese Lücken zu verkleinern: Im Pfarramt von Groß Schönebeck fand sich ein nirgends registriertes, mit »Zerpenschleuse (Finowkanal)« betiteltes Büchlein, das völlig überraschend u.a. etliche bislang verschollene Liebenwalder Kirchenbuchblätter aus den Jahren 1710-1714 und 1741 enthält.

Die Taufeinträge wurden bis einschließlich 1900 ausgewertet, Trauungs- und Sterbeeinträge im Rahmen der jeweiligen Sperrfristen auch darüber hinaus.

Düsseldorf, im Mai 2o15
Claudia Römer


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Fragen zu den Daten, Ergänzungen und Korrekturen bitte an den Bearbeiter dieses Ortsfamilienbuches:
Claudia Römer