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Ortsfamilienbuch Schloin mit Heinrichau

Schloin

Entfernung von Grünberg: 8 km
Einwohnerzahl: 632
Postort und Bahnstation: Schloin
Kirchspiel: Ev. und kath. Schweinitz

Wie Buchelsdorf, so wird auch Schloin in der Avingnonger Urkunde von 1736 als Kirchdorf genannt. Damals hieß es Slone. Da es an den Bischof von Breslau zu zehnten hatte, steht es auch schon im Glogauer Register von 1305. Dort steht Slon. Der Name ist offensichtlich slawischen Ursprungs. Der Ort scheint viel älter zu sein als die deutsche Gründung Buchelsdorf. Wir wissen wenig über die älteste Geschichte Schloins. Im Breslauer Staatsarchiv wurden die Schöppenbücher von 1568 – 1614 und 1609 bis 1777 aufbewahrt. Im Übrigen gab es nur moderne Akten. In der Schule gab es eine 1866 von Lehrer Hoffmann angelegte und verfasste Geschichte des Ortes. Wie in Buchelsdorf, so muss auch in Schloin die Reformation zeitig eingeführt worden sein. 1654 gehörte auch Schloin zu den Orten, deren Kirchen geschlossen wurden.

Heinrichau

1839 fand der Grünberger Kaufmann Carl Pohlenz bei Heinrichau die ersten Braunkohlen. Die Flöze lagen etwa 10 m tief, erwiesen sich aber als abbauwürdig. Das führte zu dem bis in die Gegenwart betriebenen Braunkohlebergbau bei Grünberg. Förster gibt 1905 an, dass in Schloin und Heinrichau etwa 50 Bergleute mit ihren Familien wohnen. Darin hatte sich bis zuletzt fast nichts geändert. Das Adressbuch von 1938 nennt für Schloin 29, für Heinrichau 20 Bergleute. Daneben gab es aber sicher noch eine Reihe anderer, bei denen aus der Berufsbezeichnung nicht ohne weiteres zu ersehen ist, dass ihnen die Grube Arbeit und Brot gab.

(Text stammt aus dem Buch: Stadt und Landkreis Grünberg in Schlesien, Herausgegeben von Ernst Clauß)

Datenquellen:
Standesamt Grünberg 1874 -1890
Katasterunterlagen Kreis Grünberg erfasst von Uwe Naschke
Privat


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Fragen zu den Daten, Ergänzungen und Korrekturen bitte an den Bearbeiter dieses Ortsfamilienbuches:
Birgit König