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Ortsfamilienbuch Wiesenthal, Reumen und Raetsch

Da meine direkten Wolf Vorfahren seit Beginn der Kirchenbuchaufzeichnungen in Wiesenthal/Kreis Muensterberg dokumentiert sind und erst mein Urgrossvater um 1880 Wiesenthal verlassen hat, stammen viele meiner Vorfahren aus Wiesenthal, Raetsch und Reumen.
Dies war Motivation genug die Verfilmungen der Heiraten komplett abzuschreiben. Zu einem spaeteren Zeitpunkt werde ich diese Datenbasis mit den fehlenden Tauf und Sterbeeintraegen komplettieren. Hier sind zur Zeit nur die mich  interessierenden Ereignisse festgehalten.

Fuer Ergänzungen , Korrektueren stehe ich gerne zur Verfügung

Jürgen Wolf

Quellen / Bemerkungen

Alfred Kretschmer 5 gibt für die deutschsprachigen Ortsnamen folgende Erklärungen:

Rätsch stammt vom  Personennamen Radislaus ab. 1263 wird Rätsch Radsici und
1619 Recz genannt. Laut Zimmermann
1 wurde der Ort auch Rätschüz, in „alten Zeiten aber Javorium“ genannt.
Reumen, ein ursprünglich polnisches Dorf, heißt 1405 Rewmen. Der Ortsname kommt von "räumen"  (ausroden). Dies ist meines Erachtens angesichts der Tatsache dass die meistens Orte der Umgebung auf Personennamen zurueckgefuehrt werden koennen, eher unwahrscheinlich
Wiesenthal entstand 1296 durch die Zusammenlegung zweier slawischer  Dörfern (Wadochowicz und
Neteplaistba8). Der Ortsname erklärte sich aus der sehr anmutigen Lage des Dorfers im Ohletale.

Heute tragen die Orte die Namen Raczyce, Skalice und Wadochowice.

Die Einwohnerzahl der drei Dörfer erreichte etwa 1845 mit 946 Einwohnern ihren Spitzenwert und pendelte sich spaeter auf einen Wert um die 720 Personen ein. Die Bevölkerung war mehrheitlich katholisch [in Klammern der evangelische Anteil].

 
Rätsch
Reumen
Wiesenthal
17851
140
220
297
18302
197[-]
272[ 3]
408[ -]
18453
192[1]
328[ 9]
422[ 9]
18857
161[7]
229[ 3]
388[23]   
19016
145
199
361
19054
138
197
408
19104, 6 
136
157
396
19315
122[5]
212[46]
410 [87]
19334
135
194
385
19393
130
199
371
19416
137
194
390

Die römisch-katholische Kirche, Pfarr- und das zweiklassige5 Schulhaus, der Amtsbezirk und das Standesamt befanden sich in Wiesenthal. Reumen verfügte über eine Betkapelle vor Ort3, evangelische Kirche und Schule lag in Heinrichau5. Fuer Rätsch und Wiesenthal war die evangelische Kirche Steinkirche zustaendig7.  Der Schulunterricht erfolgte durch einen einem Lehrer und einen Hilfslehrer 2,3. Zum Standesamtsbezirk gehörte auch Willwitz. Die Post und Bahnstation lagen in Heinrichau (circa 1km). Die drei Dörfer gehörten ursprünglich zum Kreis Münsterberg (7-10km entfernt), und von 1932-1946 Frankenstein.
17851  (18019) hatte Rätsch  neun (neun) Bauern, neun  (neun) Dreschgärtner, sechs (sechs) Häusler und ein Gemeinhaus. Reumen dahingegen nur fünf (neun) Bauern keinen (einen) Haeusler und zwei Gemeinhäuser, Das größere Wiesenthal hatte 23 (23) Bauern, fünf (fünf) Dreschgärtner, elf (elf) Häusler, eine Wassermühle und zwei Gemeinhäuser. Knie2,3 verwendet eine andere Zählweise. Demnach hatte Reumen 1830 [1845]  41 [45]  Häuser, Rätsch 33 [30] Häuser und Wiesenthal 59 [62] Häuser, eine Freischoltisei, eine Wassermühle und vier Leinweberstellen. 1845 werden für Reumen zusätzlich noch eine Schmiede und anderes Handwerk, sowie neun Händler, für Rätsch eine Schmiede und anderes Handwerk und für Wiesenthal eine Brennerei, zehn andere Handwerke und fünf Händler angegeben.

Artur H. Knoblich beschreibt auf den Seiten 279 bis 2955 unter anderem auch Wiesenthal.In der Mitte des langgestreckten Dorfes befindet sich die katholische Kirche die von einer Rundmauer umgeben ist. Im Jahre 1666 beschreibt der Weihbischof Neander von Breslau die gotische Kirche von Wiesenthal als ein aus Ziegeln erbautes, und mit Dachziegeln gedecktes Gotteshaus mit einem steinernen Turm. Knoblich vermutet dass Wiesenthal vermutlich die erste Kirche im Umkreis ist, die Dachziegeln verwendet hat. Die mit Bildern bemalte Decke und der Boden sind aus Holz. In der Kirche befinden sich ein gotischer Klappaltar und eine geräumige Sakristei. Der Bericht erwähnt eine kleine Kapelle mit Altar bei der Kirche. 1706 brennen Kirche und Schule ab, wird aber innerhalb vier Monate im selben Jahre im Barockstil wieder aufgebaut. Von der früheren Kirche ist in dem inneren Seitengang ein aus Granit bestehendes gotisches Portal erhalten. Ein kleinerer Spitzbogen findet sich in der Mauer des Pfarrhausgartens. An der Verbindungsmauer zwischen von Kirche und Pfarrkaus befinden sich einige kuenstlerische Sandsteinfiguren aus der Klosterzeit. Ein wertvolles Messbuch aus dem Jahre 1513 war ein besonderes Prunkstück der Kirche, welche früher eine Wallfahrtskirche gewesen sein soll.

Am 22. Januar 1429 verwuesteten und brandschatzten die Hussiten nicht nur das am 28.12.1428 von den Ordensbruedern verlassene Stift Heinrichau, sondern auch die Stiftsgueter Reumen komplett und Wiesenthal teilweise 10.

Anbei eine Liste der im katholischen Kirchenbuch genannten Priester, wobei die hauptamtlichen gelb hervorgehoben werden. Das Taufbuch 1677-1706 nennt keinen Priester.
 

Priester in der katholischen Kirche Wiesenthal
1568
1568
Mathias Boegel 
 Siehe Klemenc
24.01.1707
06.04.1714
Victor
1714 werden zwei Kinder auf Victor getauft
30.07.1708
30.07.1708
Gregor
 
06.10.1708
07.10.1708
Alano
 
02.07.1710
02.07.1710
Amand
 
14.04.1712
17.04.1712
Alano
 
19.11.1712
21.11.1712
Alano
 
07.05.1714
26.04.1718
Stephan
 
10.06.1715
10.06.1715
Zacharias
 
14.07.1716
14.06.1716
Tobias Gierth
 
03.06.1718
 
Mansveto Schaetzel
 
10.07.1719
20.07.1719
Ludwig
 
14.07.1719
14.07.1719
Leopold
 
22.07.1721
22.07.1721
Ludwig
 
16.02.1723
16.02.1723
Franzicus
 
12.06.1723
12.06.1723
Joseph
 
30.06.1724
30.06.1724
Joseph
 
15.09.1724
23.09.1724
Johann Nepomuk
 
12.02.1725
12.03.1725
Lamperto
 
12.03.1725
12.03.1725
Joseph
 
23.04.1725
23.04.1725
Dionisis
 
07.07.1726
08.07.1726
Zacharias Zeberer
 
23.07.1726
23.07.1726
Michael Rosenberger
 
16.09.1726
16.09.1726
Zacharias Zeberer
 
11.10.1726
11.10.1726
Hieronymus Kayser
 
05.05.1727
05.05.1727
Ernestus Regent
 
09.07.1727
09.07.1727
Gerhard Wiesener
 
10.07.1727
10.07.1727
Marcanus Schmydt
 
 
 
 
 

Im Kirchenbuch Wiesenthal werden folgende Lehrer genannt, die auch fuer die Kircheneintraege verantwortlich waren. Die Tabelle nennt das Datum der ersten und letzten Erwaehnung als Lehrer, sowie soweit bekannt das Sterbedatum
 
Lehrer
27.03.1679
08.06.1690 
Christoph Guenther
 
16.10.1697
nach 1717  
Johann Franz Hayn
 
09.02.1706 
06.04.1707
Friedrich Bernard Menzel
+6.4.1704
 
 
 
 
 
Das katholische Kirchspiel Wiesenthal hatte zwei Kirchenvaeter, die alle von der Gemeinde Wiesenthal gestellt wurden. Die Tabelle nennt das Datum der ersten und letzten Erwaehnung im Kirchenbuch Wiesenthal, Beruf, Stand und Name des Kirchenvates, sowie ergaenzende Information
 
Kirchenvaeter
17.10.1700
17.10.1700
Bauer Caspar Koehler
+12.10.1706
13.05.1700
28.08.1708   
Bauer Hans Heinrich Hentschel
 
10.11.1707
 
Hufschmied Hans Welz[el]
 
09.12.1708
20.10.1713    
Bauer Hans Welz[el]
+20.10.1713
26.11.1713
24.01.1723   
Bauer Paul Kuschel
ab 1726 Bauer in Saegen/Strehlen
05.05.1726
 
Bauer Melchior Lindner
 
 
 
 
 
 
Wiesenthal hatte eine Gerichts- beziehungsweise (Erb-)Scholzen.
 
Gerichts/Erbscholzen in Wiesenthal
 
1695
Heinrich Kuschel
Ueberlappung mit Melchior Menzel vmtl aufgrund eines Fehlers
1693
1724
Melchior Menzel
 
1724
 
Johann Joseph Weidlich
Schwiegersohn des Melchior Menzel. Auch Wirtschafter im Kloster Heinrichau
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Gerichtsscholzen/verwalter in Raetsch
1697
1721
Adam Neumann
 
1721
 
Anton Menzel
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Gerichtsscholzen/verwalter in Reumen
1698
1725
Hans Meltzig
 
1726
 
Gottfried Lindner
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Bemerkenswertes :
 
Einer der ungewoehnlichstes Eintraege, nebst Zeichnung, ist ein Taufeintrag des Jahres 1710.
"Reymen

Den 14. July Wardt dem Lorentz walter Haussgenoss
ein Toechterl:, A.R.P. Victorin Maria
getauffet, die Mutter Anna Maria, seiner
monstros gestalt ist wie folget, 2 gesichter 4. Augen,
2 Muendlein, 2 Nassen, uebrigens volkomm
wie Andere Kinder Nur ein Haubt 2
Haende 2 Fuesse bey gesetzer Figur bezeigt
es deutlich, Pathen seindt Thomas Mueller
Pauer, Maria Hanss Caspar Reymans Schenkens
ehweib undt Anna Barbara, Gottfried Lindner
Pauer ehweib
auf den Namen
"Maria getauft"
Siehe Begraebnisbuch"
 
1714 sterben innerhalb drei Wochen erst der Bauer Christoph Wiehan, dann sein Sohn Johann Joseph und seine Frau Catharina
1715 innerhalb weniger Wochen stirbt das Hirtenpaar Opitz (Kinder nur wenige Jahre alt)
am 9.8. 1720 wird der durchreisenden Tochter eines "calvininischen Doctores" eine Tochter geboren (Theresia Polinske)
im Jahre 1720 stammen 27 (!) der 43 Verstorbenen aus Reumen und einer aus Muensterberg

Den 16. Martz [1721] Wardt ein armes Weib von Woitz aussem Neissischen begraben
11 der 21 eingetragenen Todesfaelle stammen aus Reumen

den 6 Juni 1726 verstirbt Wilhelm "Schroeck" aus "Beyern" in Wiesenthal
 
Zwilligsgeburten
*20.05.1709
Wiesenthal
Hausgenosse Melchior Jaeckel und Barbara
*14.02.1713
Wiesenthal
Haeusler Hans Klapper und Rosina
*12.11.1714
Wiesenthal
Gaertner Gottfried Grundt und Rosina
*18.07.1715
Reumen
Haeusler Lorenz Haase und Ursula
*05.09.1716
Reumen
Tobias Schoeber und Magdalena
*28.07.1717
Raetsch
Gaertner Christoph Kretschmer und Maria
*21.11.1721 
Wiesenthal
Bauer Christoph Wolf und Maria Lindner
*29.11.1721
Raetsch
Bauer Caspar Jockischmann und Regina Lindner
*19.07.1727
Wiesenthal
Bauer Caspar Hanisch und Anna Maria
 
 
 
 
Goldene Hochzeiten
03.02.1726
Wiesenthal
Bauer und Gerichtsgeschworener Abraham Wolff und Maria
14.09.1726
Raetsch
Einwohner Melchior Lindner und Ursula
14.09.1726
Raetsch
gewesener Bauer und Gerichtsverwalter Adam Neumann und Maria
 
 
 
 
Uneheliche Kinder
*05.10. 1714
+31.01.1715
Wiesenthal
Hansel, Anna Maria
*06.05.1715
+06.04.1716
Wiesenthal
Neugebauer, Anton
*03.10.1715
 
Raetsch
NN, Gottfried
*25.09.1721
 
Reumen
Franke, Maria Elisabeth
*11.01.1726
+22.11.1726
Reumen
Hermann, Anton Thadeus
*11.10.1726
+24.11.1726
Wiesenthal
Opitz, Anna Maria
 
 
 
 
 
Leider waren nicht alle Eintraege leserlich bzw. nicht rekonstruiert werden.
 
 
Nicht verwertete Eintraege
erster + Mai 1715
wardt der .... Klaper ?? alhir begraben
+10.8.1721
Wardt Anton Sch ????????????????? alhir begraben
* 9.9.1723 
Familiennamen nicht klar lesbar [mgw Zimmermann
 
 
 
 

In den katholischen Kirchenbuechern (ab 1706) fallen hin und wieder groessere zeitliche Luecken auf, die moeglicherweise fehlende Taufen oder Sterbedaten einzelner Personen erklaeren.
Moegliche Luecken
+
02.10.1709
12.01.1710
+
27.09.1717
13.01.1718
*
28.02.1720
16.06.1720
+
Nur 6 Beerdigungen 1723
+
01.11.1723
02.04.1724
*
18.01.1727
02.05.1727
*
19.11.1727
15.02.1728
 
 
 
 
Visitationen seitens des Erzbistum
 
26.11.1720
 
 
 
05.11.1721
 
 
 
 
 
 
 
19.10.1723
 
 
 
15.11.1724
 
 
 
06.12.1725
 
 
 
08.11.1726
 
 
 
08.11.1727
 
 
15.11.1718
 
 
 
 
 
 
 
 
Quellen
  • vollstaendige Abschriften aller katholischen oo Eintrage 1706-1786
  • vollstaendige Abschriften aller katholischen *    Eintrage 1677-1727
  • vollstaendige Abschriften aller katholischen + Eintrage 1706-1727
  • partielle Auswertung der katholischen Tauf- und Sterbeeintraege (1727-1794)
  • vollstaendige Auswertung der *   - Standesamteintraege 1874-1888
  • vollstaendige Auswertung der oo - Standesamteintraege 1874-1899
  • vollstaendige Auswertung der + - Standesamteintraege 1886-1907
  • vollstaendige Auswertung des Grabstellenregister Wiesenthal
  • selektive Eintraege der kath. Taufbuches 1879 -1926, seit 2011 verlustig L
  • selektive Eintraege des kath. Taufbuches 1927-1946
  • selektive Eintraege des kath. Trauungsbuch 1889-1945
  • selektive Eintraege des kath. Beerdigungsbuch 1889-1946
  • private Kopien von Ahnennachweisen
  • Kopien des Heimatkreisarchiv Frankenstein in Gütersloh
  • Informationen von Rudolf Andermann, Joachim Goebel, Thomas Kahle, Wilfried Klinke, Ralf Krause, Armand Meert, Beata Mrozowska, Luise Pätzold, Peter Schatz, Michael Sonntag, Erwin Trippel, Ursula Wolf
Es muss davon ausgegangen werden dass ein Teil der fruehen Kirchenbucheintraege, beginnend mit dem Jahr 1677 bis mindestens 1703 nachtraeglich erstellt wurden :
  • die Handschrift ist ueber 43 Jahre dieselbe (1677-1722)
  • die Reihenfolge innerhalb eines Jahres ist nicht chronologisch
  • zwei Taufen innerhalb weniger Monate (selbes Paar, selbe Taufpaten)
  • zwei Scholzen gleichzeitig
  • Taufpatin erscheint unter dem FN des zukuenftigen Ehemannes
  • haeufig keine Taufen im Januar oder Februar
  • der taufende Priester wird nicht angegeben
Vermutlich handelt es sich um Abschriften eines teilweise verbrannten bzw. beschaedigten Kirchenbuches (Kirchenbrand 1706), oder um eine nachtraegliche Uebertragung in das Kirchenbuch.
 
Anmerkungen
 
Das Ortfamilienbuch Wiesenthal, Reumen und Raetsch enthaelt neben den im Kirchenbuch und Standesamt erwaehnten Personen auch deren Vor und Nachfahren. Ferner wurden alle Taufpaten und Trauzeugen ausgewertet. Diese erscheinen im Ortsfamilienbuch sofern ein Bezug zum Kirchspiel Wiesenthal exisiert.
Zuordnungen die naheliegend sind, aber nicht zwingend nachgewiesen werden koennen, werden in der Anmerkung als solche ausgewiesen [Stichwort spekulativ]. Die Wahrscheinlichkeit sollte aber bei weit mehr als 90% liegen.
Unter der Rubrik Stand/Beruf wird in Klammern die erstmalige Nennung des jeweiligen Standes angegeben. Es ist durchaus moeglich dass dies Jahreszahl nach dem Todesjahr liegt. Dies ist zum Beispiel der Fall wenn eine Person zum Zeitpunkt der Eheschliessung seiner Tochter als verstorbener Gerichtsgeschworener angegeben, aber waehrend Lebzeiten dies nicht dokumentiert ist,
Prinzipiell kann fuer die Richtigkeit aller Angaben keine Gewaehr uebernommen werden. Eine eigene Ueberpruefung der Angaben wird nahegelegt. Der Familienname der Mutter wird in der Regel erst ab 1775 angegeben. Heiratet ein Mann nacheinander Frauen mit dem selben Vornamen so faellt dies nicht auf. Einzige moegliche Indikation sind die Taufpaten der Kinder dieser Ehe(n). Wird das Geburtsdatum nicht explizit erwaehnt so habe ich das Taufdatum als Geburtstag uebernommen. Entsprechendes gilt fuer die Beerdigung. Hier sollte man allerdings bei Erwachsenen mindestens zwei Tage Differenz annehmen.
In manchen Faellen habe ich Fehler des Kirchenbuchschreibers korrigiert. Dies wird im Text erwaehnt [siehe z.B. Christoph Klein alias Seichter oo Brigitte , Kinder 1721 und 1724]
Die Sterbebuecher Wiesenthal nennen zwar ab dem 25. Mai 1707 das Alter der verstorbenen Person, allerdings wird dies relativ schnell wieder vernachlaessigt. So fehlen die Altersangaben im Jahre 1711-28 komplett, 1713 wird das Alter bei einer Person angeben.
 
Verwendete Literatur
 
1Zimmermann, Beyträge zur Beschreibung von Schlesien, vierter Band ,1785
2 J. G. Knie/J. L. M. Melcher, Alphabetisch-statistisch-topographische Übersicht der Dörfer, Flecken, Städte und anderen Orte der königl. preuß. Provinz Schlesien, 1. Auflage, Breslau 1830
3 J. G. Knie, Alphabetisch-statistisch-topographische Übersicht der Dörfer, Flecken, Städte und anderen Orte der königl. preuß. Provinz Schlesien, 2. Auflage, Breslau 1845
4 Volkszählungen 1905, 1.12.1910, 16.6.1933, 17.5.1939
5 Münsterberger Land, Ein Heimatbuch für Schule und Haus, Alfred Kretschmer, 1931
6 Schlesisches Ortschafts Verzeichnis, Korn, Ausgaben 1901, 1913, 1941
7 Gemeindelexikon 1885
8 Altheinrichau, Geschichte eines ehemaligen Heinrichau Stiftsdorfer, Prof. Dr. Paul Klemenz,1936
Geographische, naturhistorische und technologische Beschreibung des souverainen Herzogthums Schlesien, Dritter Theil , Die Fuerstenthuemer Muensterberg und Brieg,Johann Adam Valentin Weigel, 1801
10 Dokumentirte Geschichte des Bisthums und Hochstiftes Breslau, Dritter Band, Dr Johann Heyne, 1868
11 Heinrichau, Geschichte eines schlesischen Zisterzienserklosters 1227-1997, Heinrich Grueger, Boehlau Verlag, 1978
 
Software
 
www.ahnenblatt.de          von Dirk Boettcher
www.ofb.hesmer.name von Diedrich Hesmer
 


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