Familiendatenbank Dornbirn
Die Familiendatenbank „Dornbirn“ ist ein so genannter Fork (= abgespaltene und eigenständig weiterentwickelte Kopie) des Dornbirner Familienbuchs. Der wesentliche Unterschied zwischen beiden Werken ist, dass für das Online-OFB „Dornbirn“ eine komfortablere Such- und Bedienbarkeit auf der Webseiten-Platform online-ofb.de bietet. Zudem sind alle noch lebenden Personen und ein Großteil von noch potenziell lebenden Personen nach den Richtlinien der DSGVO entfernt worden. Das Dornbirner Familienbuch enthält Daten lebender Personen.
Die Quellen der Familienatenbank „Dornbirn“ sind bisher genau wie beim Dornbirner Familienbuch:
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die Pfarrmatriken der Pfarre St. Martin in Dornbirn: Taufbücher von 1681 bis 1901, Trauungsbücher 1764 bis 1901 und Sterbebücher von 1723 bis 1926
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die so genannte Heimatrolle (Daten der Dornbirner Heimatbürger), die von ca. 1890 bis 1938 geführt wurde
Die Pfarrmatriken der Pfarre St. Martin können online auf Ancestry unter https://www.ancestry.de/search/collections/61800/ oder auf Matricula unter https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/vorarlberg/dornbirn-st-martin/ eingesehen werden.
Der Ursprung der familiendatenbank (und somit auch des Dornbirner Familienbuchs) geht auf die Tätigen des Gemeindekassiers, Lehrers und Organists Johann Hämmerle zurück. Er hat im Jahr 1821 auf Geheiß des damaligen Pfarrherrn und geistlichen Rates Josef Stadelmann von Dornbirn das erste Familienbuch verfasst. Das Original liegt heute im Stadtpfarrarchiv der Pfarre St. Martin. Eine Abschrift ließ sich Herr Fabrikant Julius Rhomberg durch Dr. Häfele anfertigen. Diese Arbeit wurde später vom Posamentierer Daniel Rhomberg bis in das 1913 nach gleichem Aufbau fortgeführt. Das von Daniel Rhomberg angelegte Exemplar liegt heute im Stadtarchiv von Dornbirn.
Geschichte der Pfarrkirche St. Martin
Die römisch-katholische Pfarrkirche Dornbirn-St. Martin (auch: Marktkirche oder Pfarrkirche Dornbirn-Markt) steht im zentralen Stadtteil Markt in der Gemeinde Dornbirn im Bezirk Dornbirn in Vorarlberg. Sie ist dem heiligen Martin geweiht und gehört zum Dekanat Dornbirn in der Diözese Feldkirch. Das Bauwerk steht unter Denkmalschutz.
Eine erste Erwähnung der St. Martins-Kirche ist auf 1130 datiert. Mit dem Jahre 1266 ist ein Pfarrer nachweisbar und mit dem Jahre 1401 ist eine Kirche beurkundet. 1453 entstand eine gotische Kirche, deren Turm in seiner Grundsubstanz bis heute erhalten ist. Nach einem Brand wurde die Kirche in den Jahren 1669 bis 1670 vergrößert und barockisiert. In den Jahren 1751 bis 1753 wurde ein Neubau nach den Plänen von Kaspar Koller errichtet, der Turm von 1453 beibehalten und 1767 auf die jetzige Höhe von 64 m aufgestockt. In den Jahren 1839 bis 1840 erfolgte der heutige klassizistische Neubau des Kirchenschiffs, wiederum unter Erhalt des gotischen Turms, nach den Plänen von Martin von Kink mit Weihe im Jahre 1857. Der klassizistische Neubau war nun mit dem Chor nach Westen ausgerichtet und erhielt zum Marktplatz den Eingang mit einer monumentalen ionischen Tempelfassade mit sechs Freisäulen und klassischem Giebeldreieck. Von 1967 bis 1969 erfolgte eine Innenrestaurierung und Umgestaltung unter Architekt Emil Steffan.
Der ursprünglich um die Kirche liegende Friedhof wurde 1842 anlässlich des Neubaus der Kirche etwa 300 Meter Luftlinie östlich hinter dem Rathaus neu errichtet, wo er noch heute besteht. Der bisherige „alte“ Friedhof wurde aufgelassen und teilweise mit Bäumen bepflanzt und ist heute ein Teil des sogenannten Martinsparks. 1854 wurde beim alten Friedhof vom damaligen Pfarrer ein Missionskreuz errichtet.
(anteilig entnommen aus https://de.wikipedia.org/wiki/Pfarrkirche_Dornbirn-St._Martin)
Dornbirner Familienbuch
Das Dornbirner Familienbuch ist in seiner heutigen Form ein Teil des Kooperationsnetzwerkes „wer-wir-waren“. „wer-wir-waren“ ist ein Kooperationsprojekt verschiedener Vorarlberger Archive, bietet jetzt Zugriff auf Daten aus Kirchenbüchern anderer Vorarlberger Gemeinden sowie auf einzelne Quellen aus Dornbirn. Das Dornbirner Familienbuch kann heute unter dem Link https://www.wer-wir-waren.at/daten?source=SOURdornbirnXfbX aufgerufen werden. Es ist unter Creative-Commons-Lizenz CC BY-NC-SA 4.0 lizenziert.
Lizenz
Die Familiendatenbank „Dornbirn“ ist (genau wie das Dornbirner Familienbuch) unter Creative-Commons-Lizenz CC BY-NC-SA 4.0 gültig. Dies bedeutet im Wesentlichen:
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Das Werk und Teile des Werkes dürfen unabhängig vom Format und dem Medium kopiert und weiterverbreitet werden.
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Das Werk und Teile des Werkes dürfen beliebig verändert und als Grundlage für neue Werke verwendet werden.
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Der Urheber des veränderten Werkes muss eine angemessene Namensnennung zum ursprünglichen Werk machen und auf die gültige Lizenz verweisen bzw. verlinken.
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Das Werk darf nur für nicht kommerzielle Zwecke verwendet werden.
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Die Weitergabe des Werkes und darauf aufbauenden Veränderungen muss unter der gleichen Lizenz erfolgen wie das ursprüngliche Werk.
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Dem Werk und der Lizenz dürfen keine weiteren Einschränkungen unterliegen.
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