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Ortsfamilienbuch HiddenhausenDie heutige politische Gemeinde Hiddenhausen im Kreis Herford besteht aus den Ortsteilen Eilshausen, Lippinghausen, Oetinghausen, Hiddenhausen, Schweicheln-Bermbeck und Sundern. Die Gemeinde ist überwiegend evangelisch geprägt, somit finden sich die meisten genealogischen Daten in den entsprechenden Kirchenbüchern. Ursprungskirche ist die St. Gangolf Kirche im Ortsteil Hiddenhausen. Zu diesem Kirchspiel gehörten über Jahrhunderte auch die Ortsteile Eilshausen, Lippinghausen und Oetinghausen. Hinzu kam Bustedt, das heute zur Stadt Bünde gehört. Im 20. Jahrhundert wurden in allen anderen Ortsteilen Kirchengebäude errichtet, die entsprechenden Pfarrbezirken zugeordnet wurden. 1912 waren dies Lippinghausen und Oetinghausen, 1924 Eilshausen. Die heutigen Ortsteile Schweicheln-Bermbeck und Sundern waren kirchlich an Herford angebunden. Überwiegend wurden die kirchlichen Amtshandlungen in der Münsterkirche vorgenommen. Eine Besonderheit in dieser Gegend ist die Führung von Hofnamen. Wurde der Hof von einer Tochter geerbt, nahm der einheiratende Ehemann meistens den Hofnamen als Familiennamen an. Das Kirchenbuch von Hiddenhausen enthält kirchliche Amtshandlungen seit 1691. In den ersten Jahrzehnten enthalten die Einträge im Kirchenbuch nur begrenzte Angaben. Hierdurch ist eine eindeutige Zuordnung zu Familien erschwert. Taufen enthalten bis 1769 nur den Namen des Kindes, des Vaters, teilweise den Geburtsort sowie das Taufdatum. Ab 1769 zusätzlich den Namen der Mutter, die konkrete Adresse und den Tag der Geburt. Ab 1801 zusätzliche Angaben zu Traudaten der Eltern bzw. nicht ehelichen Kindern. Trauungen enthalten zunächst nur die Namen der Brautleute und das Datum der Trauung, ab 1745 auch die Herkunftsorte. 1766 zusätzlich das Alter. Ab 1801 wurden Angaben zu den Eltern der Brautleute erfasst, sowie Angaben zu den Taufregistern. Ab 1820 wurden die konkreten Geburtsdaten erfasst, ab 1887 zusätzlich die Wohnadresse der Brautleute. Beerdigungen enthalten zunächst nur den Namen und das Sterbealter, gelegentlich den Sterbeort, bei Kindern manchmal den Namen des Vaters, sowie den Sterbetag. Ab 1801 kommt der Tag der Beerdigung hinzu, außerdem die konkrete Adresse des Verstorbenen und die Eintragung im Taufregister. Die Schreibweise der Nachnamen hat sich im Laufe der Jahre häufig geändert (Beispiel Schäfer, Scheffer, Schäffer). In Grenzen wurde daher die Schreibweise der Nachnamen vereinheitlicht, um die Zusammenführung von Personen und Generationen zu erleichtern. In der Erfassung der Hiddenhauser Kirchenbücher konnten zunächst die umfangreichen Arbeiten des Heimatforschers Heinz Höpner (1938-2019) genutzt werden, der wesentliche Teile der Kirchenbücher abschrieb. Erste digitale Erfassungen der Beerdigungen erfolgten durch Mitglieder der Arbeitsgruppe Familienforschung im Kreis Herford. Mit Unterstützung von Thomas Kriete erfassen seit 2024 Martin Dawson und Christoph Reimann die Kirchenbücher in digitaler Form in Webtrees. Jeder Hinweis zur Vervollständigung bzw. Korrektur des OFBs wird dankbar entgegengenommen. Das OFB sollte lediglich als Hilfsmittel für die eigene Suche verwendet werden, Fehler können nicht ausgeschlossen werden. Es werden nicht alle Angaben aus den Kirchenbüchern übernommen, von daher ist auch deshalb die Einsichtnahme in die angegebenen Quellen sehr empfehlenswert. Das OFB wird in Webtrees auf der Domain der Arbeitsgruppe Familienforschung im Kreis Herford erstellt. Hinweise zum aktuellen Datenbestand sind dort einsehbar. |
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Letzter Stand Ortsfamilienbuch Hiddenhausen: 25.03.2026 Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons - Namensnennung 4.0 International Lizenz
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