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Ortsfamilienbuch Hohnsdorf-Trebbichau

Hohnsdorf und Trebbichau (Fuhne)

Die Ortschaften Hohnsdorf und Trebbichau (Fuhne) befinden sich südlich der Stadt Köthen  in der Fuhneniederung, die ein fruchtbarer und landschaftlich schöner Teil Anhalts ist. Informationen über ihre Bewohner findet man unter anderem in diesen Archiven

  1. Archiv der evangelischen Landeskirche Dessau-Roßlau
    Hier werden auch die originalen Kirchenbüchrr von Hohnsdorf aufbewahrt. 
  2. Landesarchiv Sachsen Anhalt in Dessau Roßlau
    Hier finden sich in Gerichtsbüchern, Landregistern und Gutsarchiven Informationen zu Hohnsdorfer und Trebbichauer  Bewohnern, die oft weiter in die Vergangenheit reichen als die Kirchenbücher.

Die Lehnsherren dieser Dörfer waren die Herren von Krosigk,  später gehörten Hohnsdorf und Trebbichau zum Justizamt Reinsdorf. Gegenwärtig sind beide Dörfer Ortsteile der Stadt Südliches Anhalt.

Hohnsdorf (gewöhnlich Hunsdorf) , wahrscheinlich ein uraltes Kirch- und Pfarrdorf, jetzt eines der kleinsten Dörfer des Herzogtums, hat außer dem herzoglichen sonst von Krosigkschen Gute nebst Schäferei, der Pfarr- und Schulwohnung, 20 Höfe 109 Einwohner, (B. 15 , 70) und liegt sehr angenehm im Fuhnethale dicht an der Preußischen Grenze, daher es auch seinen meisten Äcker auf der Wieskauer Mark hat. Die Kirche (zu St. Walpurgis), eine der besten Landkirchen im Köthenschen, wurde 1722 neu erbaut erhierlt 1785 eine Orgel und 1792 einen neuen mit Schiefer gedeckten Turm. Nachdem Kirchenbuche hatte das Dorf 1598 31 Häuser, der älteste Pfarrer, dessen Erwähnung geschieht, ist Klemens von 1493 bis 1507. Eine Windmühle hatte Hohnsdorf seit 1620.

Trebbichau an der Fuhne, einin Hohnsdorf, von dem es nur etwa 6 Min. entfernt ist, eingepfarrtes Dorf besteht aus 2 Reihen Häusern und hat 36 Häuser 180 Einwohner (B. 22, 150), worunter 4 Bauern und mehrere Handwerker sind. 1598 hatte es 24 H.einschließlich des adeligen Gutes derer von Holzhausen. In dem Dorfe ist eine Roßmühle und bei demselben eine Windmühle.

Heinrich Lindner: Geschichte und Beschreibung des Landes Anhalt, bei Chr. G. Ackermann, Deßau 1833.

In der kirchlichen Verwaltung gehörten Hohnsdorf und Trebbichau zum Kirchspiel Hohnsdorf im Kirchenkreis Köthen.

Hohnsdorf Eingepfarrt ist Trebbichau an der Fuhne.Seit der Vakanz von 1923 wurde Hohnsdorf von Görzig, seit 1933von Reinsdorf, seit 1949 von Schortewitz verwaltet. Von 1665 – 1853 war auch Baasdorf Filial von Hohnsdorf. 1903 – 23 war der Pfarrer in Gröbzig nebenamtlich tätig.
Diei Kieche St. Walpurgiswurde 1722 neu erbautund am 1.11.1723 eingeweiht.Der erst 1791 erneuerte Turm wurde 1912 wieder erneuert. Das Pfarrhaus ist 1897/89 erbaut worde.
Die Kirchenbücher beginnen 1598.
        
Herrmann Graf: Anhaltisches Pfarrerbuch, Landeskirchenrat der ev. Landeskirche Anhalts, Dessau 1996

Für das Ortsfamilienbuch ist beabsichtigt, neben den Kirchenbüchern auch Archivalien zu berücksichtigen, die Bewohner dieser Orte betreffen.

Zur Zeit (2024) ist das erste Kirchenbuch ausgewertet:
Kirchenbuch Hohnsdorf, Trebbichau a. d. F.: Taufen, Trauungen, Begräbnisse, Kommunikanten 1589-1665

Die Bearbeitung der anderen Kirchenbücher wird zunächst zurückgestellt. Sollte sich jemand für die Weiterführung interessieren, wird er die notwendige Unterstützung von mir bekommen.
Die Schreibweise der Bewohnernamen wurde versuchsweise so belassen, wie sie in dern Geburtseinträgen zu finden sind.


Das OFB befindet sich in Bearbeitung. Einträge für gleiche Namen können dieselbe oder eine unterschiedliche Person betreffen. Weil in den Familien die Vornamen meist vererbt wurden, haben die Familienmitglieder oft gleiche Namen. Nicht immer ist die Zuordnung eindeutig. Weiterhin können auch Lese- sowie Schreibfehler enthalten sein. Schrittweise werden hier bei neuen Erkenntnissen Verbesserungen vorgenommen.

Es empfiehlt sich immer, die Quellen selbst zu überprüfen. Sollten Fehler gefunden werden, werden diesbezügliche Hinweise gern entgegengenommen und eingearbeitet.




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Pfeil Lage, Stadtplan Hohnsdorf
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Fragen zu den Daten, Ergänzungen und Korrekturen bitte an den Bearbeiter dieses Ortsfamilienbuches:
Günter Kleinau