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Ortsfamilienbuch Kaukehmen / KuckerneeseDas Kirchspiel Kaukehmen
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| Dörfer, Güter und Wohnplätze des Kirchspiels Kaukehmen
mit alternativen Schreibweisen
[Name ab 1938 in Klammern] |
Anmerkungen Zuordnung zum Standesamt ab 1874 |
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| Allgawischken, Groß A. [Schlichtingen], köllmisches Dorf, Schulort Klein A. [Allgau], scharwerks-freies Dorf Gut A., Mühle A., Algavischken, Algavischkin, Algaviszken, Algawischcken, Algawiszken, Algawißken, Algawiszkei, Algawiszku,
Dwarriszken, Algawißken–Dwarriszken,
Algawiszkei–Dwarriszkei |
Die Ortsbezeichnungen Algawißken–Dwarriszken oder Algawiszkei–Dwarriszkei stehen für "Gut Allgawischken". (lit. dvaras: Besitz, Gut, Hof). Ab 1874 Standesamt / Amtsbezirk Sausseningken. |
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| "An der Neuen Gilge", lit. "Ant Gillios Naujos" | Sammel-Bezeichnung für verstreut liegende Wohnplätze entlang des Verlaufs der Neuen Gilge. Diese Wohnplätze waren - je nach Lage entlang der Neuen Gilge - unterschiedlichen Orten zugeordnet, wie Lizaiten, Neuendorf und Trumpaiten im Ksp. Kaukehmen und Andreiszken oder Endriegiszken im Ksp. Lappienen. In den Kirchenbüchern wird eine genaue Orts-Zuordnung nur selten erwähnt. |
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| Baltruscheiten [Balten], erbfreies und Hochzinz-Dorf,
Baltruschaiten, Baltruschaten, Baltruschatczen, Baltruschatczin, Baltruschatsze, Baltrußaiczei, Baltrußaitei, Baltrußaiczen, Baltrußaiczu, Baltrußaitczu, Baltruszaiczusa
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1905 wurde Baltruscheiten vom Kirchspiel Kaukehmen zum neu gebildeten Kirchspiel Skören abgewidmet. Ab 1874 Standesamt / Amtsbezirk Karzewischken. |
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| Baltruschkehmen [Altschanzenkrug], erbfreies Dorf,
Baltruschkemen, Baltruszkemen, Baltruszkehmen, Baltruschkonen, Baltruszkeny,Baltruschcken, Baltrußkeimei, Baltrußkeimu, Baltrußkiemen, Baltrußkiemis, Baltruszkiemjo
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1861 wurde das benachbarte Alt Schanzenkrug nach Baltruschkehmen eingemeindet, 1905 wurde Baltruschkehmen vom Kirchspiel Kaukehmen zum neu gebildeten Kirchspiel Skören abgewidmet. 1938 wurde Baltruschkehmen in Altschanzenkrug umbenannt. Ab 1874 Standesamt / Amtsbezirk Karzewischken. |
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| Baubeln [Sommershöfen], köllmisches Dorf,
Baublen, Baublin
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Zu unterscheiden sind die unmittelbar benachbarten Orte königlich Baubeln und gräflich Baubeln. Königlich Baubeln gehörte zum Kirchspiel Kaukehmen, gräflich Baubeln (in der Grafschaft Rautenburg) zum Kirchspiel Lappienen, obwohl königlich Baubeln etwas weiter von Kaukehmen entfernt lag. Kirchenbucheinträge aus Baubeln kommen sowohl in diesen beiden Kirchspielen als auch im nördlich angrenzenden Kirchspiel Schakuhnen vor. Eine eindeutige Zuordnung zu königlich oder gräflich Baubeln ist in den Kirchenbüchern die Ausnahme. 1911 wurde gräflich Baubeln zu Baubeln eingegliedert. Ab 1874 Standesamt / Amtsbezirk Sausseningken. |
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| Budwethen [Ansorge], Groß B., scharwerks-freies Dorf, Klein B., Hochzins-Dorf, B. Mühle (*1) Budvedczin, Budvehten, Budveitczuse, Budveiten, Budveitschen, Baudwieczu, Budwieczu, Budwieten
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Ab 1874 Standesamt / Amtsbezirk Sköpen. | |
| Ginnischken, Neu G. [Neuginnendorf], erbfreies und Hochzinz-Dorf, Alt G. [Altginnendorf], erbfreies Dorf, Schulort Gut G. Gennischken, Ginischken, Giniszken, Ginnischcken, Ginnischkin, Ginniszken, Ginnißkei, Ginnißken, Ginnißkiu, Ginnißkiusa, Ginniszken Hoff
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1905 wurden Neu und Alt Ginnischken vom Kirchspiel Kaukehmen zum neu gebildeten Kirchspiel Skören abgewidmet. Ab 1874 Standesamt / Amtsbezirk Karzewischken. |
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Heinrichsfelde, erbfreies Gut, |
Heinrichsfelde taucht als Ortsbezeichnung erstmals 1774 in den Kirchenbüchern Kaukehmens auf. 1920 (Versailler Vertrag) wurde Heinrichsfelde vom Kirchspiel Kaukehmen und vom Kreis Niederung abgetrennt, da der Ort zum nördlich der Ruß gelegenen Memelland gehörte. Der neu gegründete Amtsbezirk Heinrichsfelde umfasste auch alle übrigen, nördlich der Ruß gelegenen Kirchspielorte. Die kirchliche Zuständigkeit ging 1923 an das Kirchspiel Paleiten. Ab 1874 Standesamt / Amtsbezirk Heinrichsfelde. |
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| Jonaiten [Gilgenfeld],
Jonaithen, Jonatczin, Jonatschin, Joneiten
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Hinweis: Die Schreibweise ist oftmals identisch mit (Galsdon) Joneiten im Kirchspiel Plaschken. Bis in das 17. Jahrhundert gehörten Galsdon Joneiten ebenso wie Jonaiten zum Einzugsbereich des Kirchspiels Kaukehmen. Für beide Orte wurde oft die Bezeichnung Joneiten / Jonaiten benutzt. Eine Zuordnung ist daher oft nur durch einen Plausibilitätsvergleich möglich. (Gräflich) Jonaiten wird grundsätzlich der Kirchengemeinde Lappienen zugeordnet. Die im Kirchspiel Kaukehmen registrierten Einträge betreffen vermutlich den Ort(steil) "königlich Jonaiten". Ab 1874 Standesamt / Amtsbezirk Lappienen. |
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| Kankolischken (Einzelgehöft, Wohnplatz). erbfreies Etablissement,
Kankohlischken
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1874 wurde der Wohnplatz Kankolischken in die Landgemeinde > Kaplanischken eingegliedert. Ab 1874 Standesamt / Amtsbezirk Kaukehmen. |
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| Kaplanischken (Gut), erbfreies Gut
Caplanischken, Kaplaniszken
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1916 wurde gut Kaplanischken mit dem > Gut Kuckerneese vereinigt, 1938 wurde Gut Kaplanischken nach > Kaukehmen eingegliedert. Ab 1874 Standesamt / Amtsbezirk Kaukehmen. |
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| Karzewischken, [Sprosserweide], Groß K., erbfreies und Hochzinz-Dorf, Klein K., Hochzins-Dorf, Karcewischken, Karczewischken, Karczewiszken, Kartzevischken, Kartzewischken, Kartzewiszken, Karczawiszken, Karczawisßkei, Karczawißkai, Karczawißken
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1898 wurde Klein Karzewischken zu > Skulbetwarren eingemeindet. 1905 wurde Groß Karzewischken vom Kirchspiel Kaukehmen zum neu gebildeten Kirchspiel Skören abgewidmet. Hinweis: nicht zu verwechseln mit Alt und Neu Karzewischken am gegenüberliegenden, nördlichen Ufer der Ruß, zum Ksp. Plaschken gehörig. Um die Verwirrung komplett zu machen, wurde das Plaschkensche Neu Karzewischken im Jahr (?) in Klein Karzewischken umbenannt, so dass über etliche Jahre zwei Orte mit gleichem Namen an der Ruß unmittelbar gegenüberliegend existierten. Ab 1874 Standesamt / Amtsbezirk Karzewischken. |
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| Kaukehmen [Kuckerneese], Marktflecken, Schulort,
Kauckehmen, Kauckehnen, Kauckeln, Kaukehnen, Kaukenen, Kaukoehnen, Kaukohnen, Kauköhnen, Kaukonen, Kauken,
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Der (Kirchspiel-) Ort Kaukehmen entstand um Ende des 15. Jahrhunderts unmittelbar westlich der Domaine Kuckerneese. 1549 wird die erste Kirche erwähnt. Bis um 1631 wurden für Kirche und Ort sowohl der Name Kaukehnen als auch der Name Kuckerne(e)se gebraucht. In den (ab 1668) vorliegenden Kirchenbüchern werden der Ort Kaukehmen und das > Gut Kuckerneese stets separat geführt. 1938 wurde der Name Kuckerneese übergeordnet für den Marktflecken Kaukehmen und die ehemalige Domaine Kuckerneese festgelegt. Ab 1874 Standesamt / Amtsbezirk Kaukehmen. |
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| Kaukehnellen, erbfreies und scharwerks-freies Dorf, | 1915 wurde Kaukehnellen nach > Kaukehmen eingegliedert. Ab 1874 Standesamt / Amtsbezirk Kaukehmen. |
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| Killucken, Hochzinz-Dorf,
Killucken, Killuckken, Killuken, Killukken, Killukai, Killuku
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1912 wurde Killucken nach > Sköpen eingegliedert. Ab 1874 Standesamt / Amtsbezirk Sköpen. |
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| Kloken (mit Labeik(e)), scharwerks-freies Dorf, Schulort,
Klocken, Klockin, Kloken, Klokin, Klukai, Kluke, Kluken, Klükiu, Klukiusa
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Ab 1874 Standesamt / Amtsbezirk Kaukehmen. | |
| Kuckerneese, Domainen-Gut, Gut K., K. Mühle Kukerneesen, Kukernese, Kukernese, Kukernesee, Kaukerneesen
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Der Wohnplatz (Krug) "zur Kuckerness" existierte schon um 1530. Er entwickelte sich schnell zu einem umfangreichen Gut, wird ab 1677 auch als Staatsdomäne bezeichnet. 1929 wurde das Gut Kuckerneese an das westlich unmittelbar benachbarte Kaukehmen verkauft. Ab 1874 Standesamt / Amtsbezirk Kaukehmen. |
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| Leitgirren, Groß L., Hochzinz-Dorf, Schulort, Klein L., erbfreies und Hochzinz-Dorf, Gut L., Leidgeren, Leidgern, Leidgerren, Leidgirren, Leitgeren, Leitgern
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1920 (Versailler Vertrag) wurde Leitgirren vom Kirchspiel Kaukehmen und vom Kreis Niederung abgetrennt, da der Ort zum nördlich der Ruß gelegenen Memelland gehörte. Die kirchliche Zuständigkeit ging 1923 an das Kirchspiel Paleiten. Ab 1874 Standesamt / Amtsbezirk Heinrichsfelde. |
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| Lyszeiten [Lischau], köllmisches Dorf,
Liczaczin, Liezaiten, Lihzaiten, Lisaiten, Lisajeitsche, Liszaiten, Liszeiten, Litzaiten, Lizactzin, Lizaiczen, Lizaiczu, Lizaiten, Lysaiten, Lizaiczei
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Ab 1874 Standesamt / Amtsbezirk Sausseningken. | |
| Neuhoff (Gut), köllmisches Dorf,
Höfchen, Neu Hof, Neu Höfchen, Neu Höffchen, Neuhof, Neuhöfchen, Neuhöffchen
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alternativer Name (lit.) Naudwarren. Gut Neuhoff wurde 1932 zu > Wiezischken/Gilgetal eingemeindet. Ab 1874 Standesamt / Amtsbezirk Sköpen. |
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| Neusorge, Hochzinz-Dorf, Schulort,
Niesorge, Nisorge, Nisorges
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Ab 1874 Standesamt / Amtsbezirk Sköpen. | |
| Perwallkischken (Gut), Hochzins-Gut,
Perwalkischken, Perwalkiszken, Perwalkisken, Pervalkischken, Pervaltischken
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1912 wurde Gut Perwallkischken dem Kirchspiel Plaschken im Kreis Tilsit zugeschlagen. Gut Perwallkischken kam 1920 (Versailler Vertrag) vom Kreis Niederung zum Kreis Pogegen. Ab 1874 Standesamt / Amtsbezirk Karzewischken. |
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| Reatischken (Gut)
Rajatiszken, Reatischcken, Rejatiszken
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Auch für Reatischken sind zwei benachbarte Orte zu unterscheiden. In den Kirchenbüchern wird Reatischken nicht näher bezeichnet. (Neuhof-)Reatischken gehörte zum Ksp. Lappienen. Die Zugehörigkeit von Gut „Gräflich Reatischken“ scheint zwischen den Kirchspielen Lappienen und Kaukehmen geteilt gewesen zu sein., Ab 1874 Standesamt / Amtsbezirk Norwischeiten. |
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Sausseningken [Milchhof], köllmisches Dorf, Sauseninken, Sausininken, Sausininkin, Sauseninkin, Sausheningken, Sausheninken, Sausenincken, Sauseningken |
Ab 1874 Standesamt / Amtsbezirk Sausseningken. |
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| Schanzenkrug, erbfreies Etablissement, Alt Sch. Alte Schanzen Krug,
Schanzen Krug |
1861 in > Baltruschkehmen aufgegangen, 1905 wurde Baltruschkehmen (inkl. Alt(e) Schanzenkrug) in das neu gegründete Kirchspiel Skören abgewidmet. 1938 wurde Baltruschkehmen in Altschanzenkrug umbenannt. Ab 1874 Standesamt / Amtsbezirk Karzewischken. |
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| Schilleningken, Groß Sch., erbfreies und Hochzinz-Dorf, Schulort, Klein Sch., Hochzinz-Dorf, Sch. Krug, Groß / Djn. Schillininken, Schillninken, Szilleninken, Schilininken, Schilleninken, Schillningken, Schillenincken, Szillininken, Szillningken, Szilininkai, Szillininkai, Szillininkusa
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1920 (Versailler Vertrag) wurden Groß und Klein Schilleningken vom Kirchspiel Kaukehmen und vom Kreis Niederung abgetrennt, da beide Orte im nördlich der Ruß gelegenen Memelland lagen. Die kirchliche Zuständigkeit ging 1923 an das Kirchspiel Paleiten. Ab 1874 Standesamt / Amtsbezirk Heinrichsfelde. |
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| Sellen, Alt S., scharwerks-freies Dorf, Neu S., köllmisches Dorf, Gut S., Gut Sellen, Selen, Selenhof, Sellen Guth, Sellen Hof, Sellenhof, Sellern, Sellinn
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Alt Sellen > Ab 1874 Standesamt / Amtsbezirk Kaukehmen. Neu Sellen > Ab 1874 Standesamt / Amtsbezirk Sköpen. |
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| Sköpen, Alt S., erbfreies und Hochzinz-Dorf, Neu S., erbfreies und Hochzinz-Dorf, S. Krug, erbfreier Krug, Sckoepen, Skoepen, Skepen, Skiepen, Skiepinnei
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Ab 1874 Standesamt / Amtsbezirk Sköpen. | |
| Skören, köllmisches, Hochzinz- und scharwerksfreies Dorf,
Schoeren, Sckeren, Sckern, Sckoeren, Skörin, Skorn, Skerai, Skeru, Skerusa
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1905 vom Kirchspiel Kaukehmen abgewidmet und seitdem eigenständiger Kirchspielort Skören. Ab 1874 Standesamt / Amtsbezirk Karzewischken. |
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| Skulbetwarren, erbfreies und Hochzinz-Dorf,
Sckulbethvarren, Skulbedvarren, Skulbethwarrn, Skulbetvarren, Sckulbetwarren, Skubetwaren, Skulbethwarren, Skulbetwarai, Skulbetwarru
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Ab 1874 Standesamt / Amtsbezirk Karzewischken. | |
| Skuldeinen, erbfreies und Hochzinz-Dorf, S. Gut |
Ab 1874 Standesamt / Amtsbezirk Sausseningken. | |
| Sutelischken (Wohnplatz). scharwerksfreies Etablissement,
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Der Zeitpunkt der Eingemeindung zu Kaukehmen ist unbekannt Ab 1874 Standesamt / Amtsbezirk Kaukehmen. |
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| Szaudschen, scharwerks-freies Dorf,
Sauczen, Sauczin, Sauszen, Sautczin, Sautshen,
Sautszen, Sautzen, Sauzien, Siaudschen, Siautszen, Siautzen, Szauczen, Szaudiczusa, Szaudyczei, Szaudyczusa, Szaudzen, Szauszen, Szautschen, Szautzen, Zauczei, Zauczen, Zauczusa, Zaudczen, Zaudzen, Zaugen, Zauszen, Zautczen, Zautczusa, Zautschen, Zautschen Hoff, Zautszen, Zautzen, Ziaudzen, Ziautszen |
Szaudszen wurde 1896 zu > Skuldeinen eingemeindet. Ab 1874 Standesamt / Amtsbezirk Sausseningken. |
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| Trumpeiten [Trumpenau], Groß T., köllmisches Dorf, Klein T., köllmisches Dorf, Jagwaltischken ab Trumpaiten,
Trumpaten, Trumpatischken, Trumpatsche, Trumpaiczei, Trumpaitei
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1928 wurde Groß Trumpeiten nach > Trumpeiten eingegliedert. Ab 1874 Standesamt / Amtsbezirk Sausseningken. |
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| Usseinen [Stellwagen], chatull-köllmisches Dorf,
(auch Neuhoff, Freiendorf, Friedenberg bey Usseinen),
Ushehnen, Ushein, Usheinen, Usheinin, Ussein, Ußein, Usseinusa,
Braukt, Brauktuwe, Braukuwe |
Usseinen lag am westlichen Rand des Kirchspiels - so wie auch Baubeln - durch den Grenzverlauf der Grafschaft Rautenburg (Kirchspiel Lappienen) quasi als "Exklave" vom Einzugsbereich des Kirchspiels abgetrennt. Ab 1874 Standesamt / Amtsbezirk Sausseningken. |
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| Warskillen, köllmisches Dorf, Schulort,
Varskellen, Varskeln, Varskillen, Varskillin, Varskilln, Warsckelln, Warsckillen, Warsckilln, Warskellen, Warskillin, Warskilln, Warszillen, Warskillei, Warskillusa
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Neben dem Ort Warskillen im Ksp. Kaukehmen (nördlich der Neuen Gilge) gab es ein namensgleiches (Gut ?) Warskillen am gegenüberliegenden südlichen Gilgeufer, das zum Ksp. Lappienen gehörte. In den Kirchenbüchern Kaukehmens gibt es keine erkennbaren Hinweise auf Überschneidungen mit dem Kirchspiel Lappienen. Ab 1874 Standesamt / Amtsbezirk Sausseningken. |
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| Wiezischken [Gilgetal], scharwerksfreies Dorf,
Vitzischken, Vitzischkien, Vitzischkin, Vitzishken, Wicziszcken, Wicziszcken, Wieczyszken, Witischke, Witischken, Witzischcken, Witzischken, Wizisken, Wiziszken, Wicziszken, Wyczißken, Wycziszkei, Wycziszkiu, Wycziszku
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Wietzischken wurde am 1. Oktober 1932 umbenannt zu Gilgetal. Ab 1874 Standesamt / Amtsbezirk Sköpen. |
Allgemeiner Hinweis zu den Ortsnamen: Die Schreibvarianten in der obigen Tabelle enthalten auch die in der litauischen Grammatik üblichen deklinierten Formen der Ortsnamen.
Das betrifft vor allem die Lokativ- oder Genetiv-Form der Ortsnamen mit der Endung auf "iu" oder "u". So würde die Herkunftsbezeichnung "aus Wiezischken" in den Kirchenbüchern
als "isz Wycziszku" zu finden sein.
Die neben den Ortsnamen aufgeführten rechtlichen Verhältnisse der Ortschaften und des darin befindlichen Grundbesitzes entstammt dem Buch
Statistische Mittheilungen über Littauen und Masuren", Stand Gumbinnen 1863.
Bis weit in das 17. Jahrhundert gehörten große Teile der Kirchspiele Plaschken, Lappienen und Neukirch zum Einzugsbereich des Kirchspiels Kaukehmen:
Plaschken (ab 1695/1696 eigenständig, Kirchenbücher (Taufen) ab 1709):
Bis 1709 aus Bersteningken, Galsdon-Joneiten, Jakob Titzkus (Waidzenten), Jurge Szubien (Gebbeszen), Juschka Budwethen (Strillen), Juschka Spötzen, Karzewischken, Kugeleit, Pageldienen, Pillwarren (Gut), Plaschken, Schauditten, Uszpelken, Warrischken (Gut),
aber auch Kowgirren, Lompönen, Pleine, Powilken, Suitkaten, Szameitkehmen,
Lappienen (ab 1664/1667 eigenständig, Kirchenbücher (Taufen) ab 1703):
Bis 1703 aus Andreischken, Endreischken (Gut), Eschenberg, (gräfl.) Joneiten, Kiauken, Lappienen, Maszrimmen, Mostaiten, Norweischen, Oszpalten, Schemeiten, Schuppinnen, Seckenburg,
aber auch aus Baubeln (gräflich), Elbings Colonie, Iwenberg, Neu Mosteiten, Polenzhof, Prudimmen, Raging, Reatischken (gräfl.), u.a.
Neukirch (Joneykischken) (ab 1651 eigenständig, Kirchenbücher ab 1670, Taufen ab 1687):
Bis 1687 Bogdahnen, Alt B., Neu.B., B. Mühle, Jägeriszken, Jedwilleiten (Krug), Jedwilleiten, Kreywehlen (adl.), Lausberg, Motzwethen, Neuendorf, Pawarszen,
aber auch Dwarehlischken, Gilkendorf, Hohenwiese, Ibenberg, Juschka Budwethen, Lentenbude, Mägdeberg, Naudwarischken, Klein Neuendorf, Groß Neuendorf, Neukirch, Rokaiten, Schuppinnen.
Unabhängig von den aktuellen "Grenzen" des Kirchspiels Kaukehmen gab es im Verlauf der Zeit immer wieder private Gründe oder politisch bedingte Anlässe, die zu Taufeinträgen aus benachbarten Kirchspielen führten, wie zum Beispiel aus:
Ruß: Girreningken, Skirwietell.
Schakuhnen: Ackmenischken, Girreningken, Lebbeden, Mitzko Mantwill, Nauseden, Paleiten, Perkuhnen, Schakuhnen, Schakunellen, Schneiderende, Schudereiten, Spucken, Staltschen, Wieszeiten. Werden: Bögschen, Drunscheln, Heydekrug, Jagsten, Kanterischken, Lapienen, Masch Magutts, Mazehlin, Minneiken, Mussaten, Naujeningken, Rehhof bey Lappynen, Uszlöknen, Wieszen.
Coadjuthen: Allecken, Kawohlen, Meischlauken, Rukken, Sardweiten, Skeisgen, Stonischken, Tutteln.
Tilsit: Neu Campinischken, Suitkaten, Tilsit, Trakeningken.
Kallningken: Aschpalten, Wirschup et Lujehl.
Seckenburg: Budehlischker Berahmung, Jodgallen.
Pokraken: Kampinischken.
Prökuls: Prussischken.
Schillehnen: Austutschen.
Erfassungsstand Dezember 1925:
Aktuell enthält dieser Datensatz 116.063 Personen.
Die Quellen werden bei jedem Datensatz benannt. Sofern private Quellen zugrunde liegen, verweist ein Zahlenschlüssel in eckigen Klammern auf die Quelle, z.B. [90-01]. Bei Rückfragen bitte ich den zu benennen.
Ortsangaben werden grundsätzlich durch die jeweilige Zugehörigkeit zum Kirchspiel, Kreis oder Land ergänzt, um die Zuordnung bei Namensgleichheiten von Orten eindeutig zu machen.
Kirchenbucheinträge:
Ev. Kirchspiel Kaukehmen / Kuckerneese:
Taufen: vollständig erfasst
Trauungen vollständig erfasst
Tote: laufend
Diese Daten aus den Nachbar-Kirchspielen sind erfasst, werden aber auch weiterhin ergänzt:
aus dem ev. Kirchspiel Karkeln / Schakuhnen: Taufen (1702-1803), Trauungen (1824-1875),
aus dem ev. Kirchspiel Kallningken: Taufen aus Usseinen / Ksp. Kaukehmen (1805-1874),
aus dem rk. Kirchspiel Schillgallen: Taufen (1823-1877), Trauungen (1823-1877), Tote (1823-1877),
aus den ev. Kirchspielen Memels: Trauungen (1890-1940), Tote (1938-1940).
Standesamtsregister:
Kaukehmen: Geb. 1874 – 1903 sind erfasst,
Sköpen: Heir. 1881 – 1889, sind erfasst,
Tote 1874 – 1889 laufend.
Karzewischken: Geb. 1874 – 1910,
Heir. 1874 – 1938 sind erfasst,
Tote 1874 - 1938 laufend.
Heinrichfelde: Heir. 1875 – 1894 sind erfasst.
Heimatkreisdatei:
Vollständig erfasst, laufende Ergänzungen durch "Nachgeborene".
Private Informationen:
Werden laufend erfasst bzw. ergänzt.
Die Rosenfeld-Liste:
Inzwischen habe ich alle Generation der Rosenfeld-Liste in die Datenbank des OFB übertragen. Erweitern konnte ich die Liste um 3 Generationen vor "Urvater Heinrich "Bart" Rosenfeld", aber auch um etliche Teil-Linien weiblicher Familienmitglieder. Diese Erweiterungen werden weiterhin verfolgt, ebenso wie Ergänzungen bisher unbekannter Daten und Seitenlinien. Auffälligkeiten oder nicht klärbare Zusammenhänge sind bei den einzelnen Personen als Anmerkungen erläutert.
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