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Familiendatenbank Mascherode

 

500 Jahre Familiengeschichte in einem ostfälischen Dorf

 

Links: Dorfkirche in Mascherode, 2013. Urheber: TeWeBs, Wikimedia Commons

 

Enthält: Dorf Mascherode - siehe OpenStreetMap

Zeitraum: 1525-1660 (wird erweitert)

 

Zur Ortsgeschichte siehe Wikipedia

 

Obere Verwaltungszugehörigkeit: Bis 1807: Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel. - 1807-1813: Königreich Westphalen. - 1814-1918: Herzogtum Braunschweig. - 1918-1943: Freistaat Braunschweig. - Seit 1946: Land Niedersachsen

Untere Verwaltungszugehörigkeit: Bis 1807: Klostergericht Riddagshausen. - 1807-1814: Canton Braunschweig gegen Osten. - 1814-1832: Kreisgericht (1814-1825) bzw. Kreisamt (1825-1832) Riddagshausen. - 1833-1974: Kreis Braunschweig. - Seit 1974: Stadt Braunschweig

 

Die Geschichtsschreibung in Mascherode hat eine lange Tradition. Bereits mein Urgroßvater hat ein sechsbändiges Typoskript (etwa 1.750 Seiten) zusammengestellt:

  • Fritz Habekost: Mascherode (Kreis Braunschweig). Gespräche und Untersuchungen über das Dorf in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft und über Fragen der Zeit durchgeführt vom Arbeitskreis Mascherode der "Ländlichen Erwachsenenbildung" unter Leitung von Baumeister Fritz Habekost [...] mit Unterstützung des Landkreises Braunschweig. Planung und Beratung: Ländliche Volkshochschule Goslar, Außendienst
    • Band I (1959) (281 Seiten)
    • Band II (1959) (341 Seiten)
    • Band III (1961) (230 Seiten)
  • Fritz Habekost: Mascherode (Kreis Braunschweig). Das Dorf und der Mensch. Ein Bildband des Dorfbuches
    • Band I (1958) (nicht paginiert)
    • Band II (1958) (nicht paginiert)
  • Fritz Habekost: Gedenkbuch an die Gefallenen und Vermissten beider Weltkriege der Gemeinde Mascherode 1914 / 1918 + 1939 / 1945 (nicht paginiert)

Exemplare dieser vervielfältigten Typoskripte befinden sich in der Stadtbibliothek in Braunschweig. Eine gekürzte Zusammenfassung wurde posthum durch seinen Sohn, Heimatpfleger Horst Habekost, veröffentlicht:

  • Fritz Habekost: Chronik von Mascherode. Entwicklung eines "Rodedorfes" im ostfälischen Sprachgebiet. Braunschweig 1982 (344 Seiten)

Anlässlich der 800-Jahrfeier und 825-Jahrfeier wurde die Chronik unter Mitwirkung des Heimatpflegers Henning Habekost fortgeführt.

  • 1192 - 1992. Mascherode. Jubiläumsschrift zur 800-Jahrfeier im Auftrag des Bezirksrates Braunschweig-Mascherode herausgegeben von Wolf-Dieter Schuegraf (192 Seiten)
  • Festschrift 825 Jahre Mascherode. Jubiläumsjahr 2017. Herausgegeben von der Arbeitsgruppe Jubiläumsjahr 2017. In Zusammenarbeit mit dem Stadtteilheimatpfleger und dem Kulturkreis Mascherode e.V. Redaktion: Henning Habekost, Karl-Heinz Rautmann, Wolf-Dieter Schuegraf, Edgar Wernhardt (77 Seiten)

Vorwort

Das Interesse an der Geschichte des heutigen Braunschweiger Ortsteils Mascherode wurde bei mir im Jahre 1992 anlässlich der 800-Jahrfeier geweckt. In Mascherode lässt sich meine Familie bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts zurückverfolgen und hier habe ich auch teilweise meine Kindheit und Jugend verbracht. Bereits mein Urgroßvater Fritz Habekost hatte sich in den 1950er Jahren intensiv mit der Geschichte des Dorfes Mascherode befasst und seine Ergebnisse in sechs Bänden zusammengetragen. Seine Ausarbeitungen dienten mir als erster Fundus, ehe ich im Niedersächsischen Landesarchiv in Wolfenbüttel selbst recherchierte. Recht bald entstand der Gedanke, ein Ortsfamilienbuch verfassen. Aus dem Antrieb heraus, die eigene Familie möglichst weit zurück zu verfolgen, konzentrierten sich die Recherchen haupstächlich auf die Zeit vor Beginn der Mascheröder Kirchenbücher (1652). Diese Forschungen mündeten in die folgende gedruckte Zusammenstellung:

  • Stefan Rückling: Familienbuch der Riddagshäuser Klosterdörfer 1525-1660. Die Familien und Einwohner in Riddagshausen (Neuhof), Gliesmarode, Querum, Klein Schöppenstedt, Mascherode und Rautheim im 16. und 17. Jahrhundert. Berlin 2011

Ausgewertet wurden die schon 1569 beginnenden evangelischen Kirchenbücher des Klosters Riddagshausen, ergänzt durch weitere Quellen im Niedersächsischen Landesarchiv (Abteilung Wolfenbüttel). Das inzwischen vergriffene Buch bildet die Grundlage für die Familiendatenbank Mascherode. Leider ließen berufliche und private Herausforderungen die Fortsetzung der Recherchen bis ins 20. Jahrhundert nicht mehr zu. Erst nach 14jähriger Pause wurde die Arbeit wieder aufgenommen und die Auswertung der 1652 einsetzenden evangelischen Kirchenbücher von Mascherode begonnen.

Trotz aller Sorgfalt sind Fehler nicht zu vermeiden. Daher wäre ich sehr dankbar, wenn Sie mich über ensprechende Funde informieren würden.

Bad Freienwalde (Oder), 25. Januar 2025

Stefan Rückling


Personenstandsquellen

Evangelische Kirchenbücher

Mascherode war stets ein Kirchdorf. In der nach der Reformation des Herzogtums Braunschweig-Wolfenbüttel durchgeführten ersten Kirchenvisitation (1570) wurde Mascherode als Pfarrsitz mit der Tochterkirche in Klein Schöppenstedt bezeichnet. Letztere wurde 1802 ein Filial der näher gelegenen Kirchengemeinde in Rautheim.

Die evangelischen Kirchenbücher von Mascherode sind ab 1652 erhalten. Die älteren Kirchenbücher des Landes Braunschweig, deren Eintragungen bis zum Jahre 1814 reichen, wurden mit mehrjährigen Unterbrechungen von 1938 bis 1959 in der Lichtbildwerkstatt des damaligen Staatsarchivs in Wolfenbüttel fotografiert, auf Fotopapier entwickelt und die Fotos in Buchform gebunden.[1] Diese Reproduktionen der älteren Kirchenbücher von Mascherode können vor Ort im Niedersächsischen Landesarchiv (Abteilung Wolfenbüttel) eingesehen werden:

  • 1 Kb 862: Taufen, Trauungen, Begräbnisse, Konfitenten 1652-1687
  • 1 Kb 863: Taufen und Trauungen 1688-1784
  • 1 Kb 864: Begräbnisse und Konfirmationen (mit Klein Schlöppenstedt) 1688-1784, Konfitenten 1688-1711
  • 1 Kb 865: Taufen, Konfirmationen (mit Klein Schöppenstedt), Trauungen, Aufgebote, Begräbnisse, Konfirmationen 1785-1814

Jüngere Kirchenbücher befinden sich im Landeskirchlichen Archiv der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche in Braunschweig (Sitz: Wolfenbüttel):

  • KB 525: Taufen, Konfirmationen, Trauungen, Bestattungen 1815-1850
  • KB 526: Taufen, Konfirmationen, Trauungen, Bestattungen 1851-1875
  • KB 527: Taufen, Konfirmationen, Trauungen, Bestattungen 1876-1916

Die Kirchenbücher Nr. 525-527 wurden digitalisiert und sind online in Archion.

Noch jüngere Bände wurden nicht digitalisiert, da sie in die jüngere Vergangenheit hineinreichen und noch Sperrfristen (Taufen 100 Jahre, Konfirmationen 85 Jahre, Trauungen 70 Jahre, Begräbnisse 30 Jahre) unterliegen.

Duplikate der evangelischen Kirchenbücher

Im Herzogtum Braunschweig mussten ab 1815 Zweitschriften der Kirchenbücher erstellt werden. Diese Vorschrift entfiel mit Einführung der Standesamtsregister am 1. Januar 1876. Die Zweitschriften der evangelischen Kirchenbücher von Mascherode befinden sich Niedersächsischen Landesarchiv (Abteilung Wolfenbüttel):

  • 103 N Nr. 278/1: Kirchenbuch 1815-1850
  • 103 N Nr. 278/2: Kirchenbuch 1851-1875

Militärkirchenbücher

Das Landeskirchliche Archiv der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche in Braunschweig (Sitz: Wolfenbüttel) verwahrt die Feldkirchenbücher der herzoglich-braunschweigischen Armee von 1748 bis 1801. Sie wurden digitalisiert und sind online in Archion.

Katholiken

Die wenigen Katholiken gehörten zur katholischen Kirchengemeinde St. Ägidien in Braunschweig. Die im Jahre 1712 einsetzenden Matrikel (Taufen, Firmungen, Trauungen, Beerdigungen) befinden sich im Bistumsarchiv in Hildesheim. Sie wurden digitalisiert und sind online in Matricula

Standesamtsregister

Im Zuge des "Kulturkampf" wurden im gesamten Deutschen Reich am 1. Januar 1876 Standesämter eingerichtet. Sie beendeten das bis dahin nach Religionen getrennt geführte Personenstandswesen. Mascherode bildete ein eigenes Standesamt. Die nicht mehr der gesetzlichen Schutzfrist (Geburten 110 Jahre, Heiraten 80 Jahre, Sterbefälle 30 Jahre) unterliegenden Standesamtsregister (Haupt- und Nebenregister) können im Stadtarchiv in Braunschweig eingesehen werden. Jüngere Jahrgänge liegen noch im Standesamt.


[1] Findbuch zum Bestand Ev. luth.Kirchenbücher des ehemaligen Herzogtums Braunschweig-Wolfenbüttel 1569-1814 (1 Kb). Bearbeitet von Günter Piepmeyer. Mit Anhang: Ev. luth. und reformierte Kirchenbücher der Stadt Braunschweig 1582 - 1814 (7 Kb). Bearbeitet von Christoph Wilczek. Göttingen 1978 (=Veröffentlichungen der niedersächsischen Archivverwaltung. Inventare und kleinere Schriften des Staatsarchivs in Wolfenbüttel; 1)




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Stefan Rückling


Letzter Stand Familiendatenbank Mascherode: 04.02.2026
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