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Ortsfamilienbuch Tietelsen

Die katholischen Kirchenbücher der Pfarrei St. Bartholomäus zu Tietelsen wurden für dieses Ortsfamilienbuch ausgewertet. Zur Pfarrei gehören der benachbarte Ort Rothe und die ebenfalls in unmittelbarer Nähe befindlichen Höfe Eilsen (ca. 2,2 km nordöstlich von Tietelsen) und Wiehorn. Die genannten Höfe gehören zur Ortschaft Rothe.
Einige Mitglieder der Försterfamilien aus Messenhausen (ca. 1,5 km südwestlich von Tietelsen) wurden in Tietelsen getauft, obgleich die aus Messenhausen stammenden Personen vorwiegend in der Pfarrkirche zu Borgholz getauft wurden. 

Die Orte des Kirchspiels Tietelsen sind geprägt vom Ackerbau, aber auch Handwerksberufe  wie die des Schuhmachers, Schneiders, Maurers, Stellmachers usw. waren vertreten.
In Rothe gab es einige Korbmacherfamilien, deren Vorfahren aus Dalhausen stammen, welche dieses, dort weitverbreitete Handwerk mit nach Rothe brachten.

Besonders erwähnt sei die lange Amtszeit des Pastors Petrus Prüßen (1802-1885), gebürtig aus Salzkotten, der von 1828 bis 1885 Pfarrer in Tietelsen war.

In Tietelsen sind im 18. Jahrhundert zwei weitere Pfarrer mit ebenfalls langer Amtszeit tätig gewesen. Pastor Hermann Peters ist bereits 1714 bei Anlegung des ältesten heute erhaltenen Kirchenbuches Pfarrer in Tietelsen und bekleidet dieses Amt bis Ende des Jahres 1754.
In den Jahren 1755 und 1756 verwaltet der Franziskanerpater Malachias Hellmich aus Paderborn die Pfarrei. Im Laufe des Jahres 1756 erscheint im Kirchenbuch erstmalig Franciscus Hermannus Köster als Pfarrer in Tietelsen. Er bleibt bis zu seinem Tod im Jahre 1802 im Amt.

Im Jahre 1761 – dies fällt in die Zeit des Siebenjährigen Krieges (1756-1763) – sterben in Tietelsen und Rothe 68 Personen.

Pastor Anton Glidt (er lebte von 1769 bis 1834 und war Pfarrer in Tietelsen von 1802 bis 1809), war nach seiner Amtszeit in Tietelsen Pfarrer in Etteln. Mehrere Frauen aus Tietelsen und Rothe haben wohl durch diese Verbindung – anders wäre dies aufgrund der Entfernung der Orte aus damaliger Sicht nicht zu erklären – nach Etteln geheiratet und dort Familien gegründet, was diesem Ortsfamilienbuch entnommen werden kann.

In den Jahren von 1809 bis 1812 ist Burchard Potthast Pfarrer in Tietelsen.
1812 hilft Pastor Gotthardus Fischer aus Dalhausen übergangsweise aus. Im Jahre 1828 hilft Pastor Fischer erneut aus, bevor Pastor Trilling sein Amt antritt. Pastor Fischer stirbt 1837 in Dalhausen. Er war 26 Jahre Pfarrer in Dalhausen und wirkte zuvor im Kloster Ringelheim, das 1803 im Zuge der Säkularisation aufgelöst wurde.
In der Zeit von 1812 bis 1828 ist Placidus Trilling Pfarrer in Tietelsen. Er war zuvor bei den Benediktinern in Marienmünster.
Gegen Ende seiner Amtszeit (1827) werden in Tietelsen Drillinge geboren.

Zu den Kirchenbüchern, die in diesem Ortsfamilienbuch berücksichtigt wurden:
Die Tauf-, Heirats- und Sterberegister beginnen im Jahr 1714.
Die Taufen wurden bis einschließlich 1904 erfasst. 
Die Trauungen und Sterbefälle sind bis einschließlich 1924 erfasst.

Es ist nicht auszuschließen, dass in einigen Jahren noch weitere Jahrgänge nach 1904 bzw. nach 1924, was die Eintragungen im Heirats- und Sterberegister betrifft, ergänzt werden. 

Die Kirchenbücher anderer Orte sind für dieses Ortsfamilienbuch ebenfalls genutzt worden, um den Verbleib oder die Herkunft von Personen aus Tietelsen und Rothe näher zu beleuchten. Unter den Taufpaten – in anderen Ortschaften – finden sich zahlreiche Personen, die aus Tietelsen und Rothe stammen. 

Die durch das Landesarchiv NRW (Abteilung Ostwestfalen-Lippe) digitalisierten Heiratsregister (bis 1899) und Sterberegister (bis 1938) wurden bei der Erstellung dieses Ortsfamilienbuches berücksichtigt.
Ferner wurden die vom Landesarchiv digitalisierten Personenstandsurkunden aus anderen Orten – ähnlich wie bei den Kirchenbüchern anderer Pfarreien – genutzt, um z. B. Sterbedaten (bis 1938) von Personen, die in Tietelsen oder Rothe geboren wurden, zu ermitteln.

Hier – wie auch bei anderen Ortsfamilienbüchern – kann keine Garantie für die Richtigkeit der entsprechenden Angaben übernommen werden. Korrekturvorschläge und Ergänzungen (mit entsprechender Angabe der Quelle) sind erwünscht und werden zu einem späteren Zeitpunkt in einer bearbeiteten Version Berücksichtigung finden.




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Pfeil Tietelsen im geschichtlichen Ortsverzeichnis GOV
Pfeil Tietelsen in Wikipedia
Pfeil Lage, Stadtplan Tietelsen
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Fragen zu den Daten, Ergänzungen und Korrekturen bitte an:
Andreas Köring


Letzter Stand Ortsfamilienbuch Tietelsen: 07.10.2025
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