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Ortsfamilienbuch Babitz

Babitz - polnisch Babice.

Kirchdorf im Westen von Oberschlesien im Kreis Leobschütz.

Das katholische Kirchspiel Babitz liegt im Osten des Kreises Leobschütz (pol. Glubczyce), ehemals Oberschlesien, etwa 5.4 km nordwestlich von Bauerwitz.

Das Ortsfamilienbuch Babitz (Stand: 08/2012) umfasst zur Zeit Auszüge von 1660 bis 1945. Personen die nach 1911 geboren wurden (und deren Tod nicht bekannt ist) sind geschützt, sodass keine Daten von lebenden Personen vorkommen. Weitere Information zu Nachkommen sind natürlich nach Frage erhältlich. . Soweit wie möglich sind die Personen zu Familien zusammengestellt, einzelne Daten können vielleicht später noch zusammengefügt werden. Die Namen sind öfters auf eine Schreibweise vereinheitlicht, der Alternativ-Name ist dann als Bemerkung mit angegeben. Einige Namen (auch von Orten), gerade wenn sie nur sehr vereinzelt vorkommen, sind leider nicht richtig zu entziffern, so dass sich hier auch Fehler einschleichen konnten. Ich kann daher auch keine Gewähr für die Richtigkeit übernehmen.

Geschichte:

Der Pfarrort Babitz nebst der eingepfarrte Gemeinde Wernersdorf gehörte bis zur Aufhebung der Ordensgüter im Jahre 1810 zur Hochritterliche Malteser-Kommende Gröbnig. Die Pfarrkirche soll im Jahre 1582 erbaut und im Jahre 1790 umgebaut worden sein. Das Pfarrhaus ist wegen seiner besonderen Größe und Schönheit bemrekenswerth und dürfte vielleicht das beste im ganz Oberschlesien sein.

Im Jahre 1454 überließ Herzog Johann der Fromme den landesherrlichen Zins und die fürstliche Gerechtigkeit dieses Orts der Stadt Leobschütz zu kirchlichen Zwecken. Bis gegen Ende des 16. Jahrhunderts war Babitz zu Gröbnig eingepfarrt. Zur Zeit der Reformation bekannte sich der größere Teil der Einwohner zur neuen Lehre, so daß die katholische Seelsorge schließlich aufhörte und der Ort wieder nach Gröbnig eingepfarrt wurde. Erst 1633 erhielten die katholiken wieder ihren eigenen Geistlichen. Von 1639 ab blieb jedoch die recht dürftig ausgestattete Stelle unbesetzt, und Babitz wurde die Pfarrei Zauchwitz und 1654 wieder die Pfarrei Gröbnig zugewiesen. Von 1776-1828 war Babitz ununterbrochen eine Administratur. Während der langen Verwaisung von 1639 bis 1776 wurden die laufenden Kircheneinnahmen zinsbar angelegt, so daß das Vermögen eine Recht ansehnliche Höhe erreichte.

Quellen:

 

  1. Heimatkunde des Kreises Leobschütz. Geschichtliches der einzelnen Ortschaften des Kreises Leobschütz mit 111 Abbildungen und Plänen, Robert Hofrichter, Leobschütz, 1914.
  2. Kirchenbücher von Babitz: Taufen, Heiraten und Tote: 1660-1717, Kopie des Original-Kirchenbuchs, Genealogische Bibliothek – Roland zu Dortmund. Mit Herzlichen Dank an Herrn Edmund Heide, Josef Schink, Max Mende, Reinhard Klose, Wilhelm Hoffmann und alle Andere die diese Kirchenbuchkopien gerettet haben.
  3. Zweitschriften der Pfarreien der ehemaligen Erzdiözese Olmütz (tsch. Olomouc), wozu auch Pfarreien des Südkreises von Leobschütz gehörten. Babitz (als Filialkirche zu Gröbnig: sporadische Taufen und Heiraten ab 1700 bis 1852, Tote ab 1714 mit Lücken.
  4. Kirchenbücher von Babitz: Taufen, Heiraten, Tote ab 1718 bis 1947 mit Lücken (auf Mikrofilmen der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage [Mormonen]).
  5. Kirchenbücher von Babitz: Taufen, Heiraten, Tote ab 1718 bis 1870 mit Lücken im Archiwum Panstwowe w Opolu (Oppeln).
  6. Zivilstandsregistern von Babitz und Wernersdorf: Geburten, Heiraten und Tote: 1874-1884 (auf Mikrofilmen der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage [Mormonen]).
  7. Zivilstandsregister von Babitz und Wernersdorf: Geburten, Heiraten und Tote: 1874-1906 mit Lücken im Archiwum Panstwowe w Opolu (Oppeln).

 


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Fragen zu den Daten, Ergänzungen und Korrekturen bitte an den Bearbeiter dieses Ortsfamilienbuches:
Uwe Beffert