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Ortsfamilienbuch Bremen-Grohn

Die Kirche St.Michael in Bremen-Grohn

Dort wo der Fluß der Lesum in die Weser mündet, von der Grenze zu Vegesack in östlicher Richtung verlaufend, erstreckt sich entlang des nordseitigen Ufers ein grüner Geestrücken auf dem die Ortschaft GROHN liegt.

Schon in früher Zeit fanden Menschen an dieser Landschaftslage Gefallen und ließen sich hier nieder, um im Fischfang, der Landwirtschaft und dem dazu gehörigem Handwerk ihre Lebensexistenz zu finden.
Bei Ausgrabungen vor einigen Jahren auf dem heutigen Oeversberg fanden sich Gegenstände, die auf eine Ansiedelung in der Zeit vor über 2000 Jahren v. Chr. hinweisen. Einer Chronik der Mitte des 16ten Jahrhunderts nach, gab es hier bereits einige Höfe.

„Gron“, „Grohden“, „Up den Grohnden“…in alter Schreibweise….gehörte seit dem 14ten Jahrhundert zum Patrimonialgericht, der Erbgerichtsbarkeit der Grundherren von Schönebeck und Grohn, also den Knappen von Schönebeck , z.B. den Herren van der Borgh…. Dann  in der Besetzung durch Napoleon von 1810 bis 1813 zur „Mairie“ Vegesack, darauf  ab 1852 zum Amt Lesum, dann 1859  zum Amt Blumenthal und 1885 zum Landkreis Blumenthal, …ab 28. Sept.1939 mit der Eingliederung durch die NS-Regierung zusammen mit den Gemeinden Lesum , St. Magnus , Grohn, Schönebeck, Aumund, Blumenthal, Farge, Hemelingen und Mahndorf ,  en bloc  aus dem Land Preußen , in das Land Bremen.

Mit dem Fischfang entwickelten sich der Schiffbau und nach und nach weitere hiermit verbundene Gewerbe. Es gab Arbeit in der Region. Boots- und Schiffbauer, Seiler und Zimmerleute, Schmiede, Schlosser und Bauhandwerker , Töpfer und Keramiker , Bauern und Müller , Seefahrer und Kaufleute u. v. andere Berufe kamen von fern, um hier zu leben und zu wohnen.
Die ehemalige kleine Ansiedlung wuchs zu einer großen Gemeinde. Bereits 1793 richtete Claus Hinrich Michelsen dort seine Reeperbahn ein, um Seile und Tauwerk für seegehende Schiffe zu schlagen .Ende des 19.Jahrhunderts entstand neben dem Schiffbau die Tauwerk- und Steingutfabrik , die Mühlenwerke und später die bekannte Heringsfischerei . So entwickelte sich  Grohn zu einem hervorragenden, wirtschaftlichen Industriestandort.

Über Grohn ist bereits viel geschrieben, deshalb möchte ich Interessierte  auf die bereits vorhandene Literatur verweisen wie zum Beispiel : „Die Geschichte St.Michaels in Bremen-Grohn“ von Pastor Claus Balz  anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der ev.luth. Kirche in Grohn…oder „Geschichtliches aus Grohn und Bremen-Nord (vom Schifferdorf zum Industriestandort)“ von Robert Lamken , einem eingeborenen Grohner….und einigen Verfassern mehr.

Die evangelischen luth. Anwohner der Gemeinde Grohn gehörten bis 1906 zur evangelischen St. Martini Kirche in Lesum.   
Dann baute man für die wachsende Gemeinde Grohn auf dem hier wohl höchsten Geländepunkt , auf dem sich vorher die Mühle des Windmüllers Brinkama befand, eine eigene Kirche . Am 2. Februar 1908 konnte sie eingeweiht und feierlich übergeben werden. Der damalige Ortsgeistliche Pastor Fehly machte im beginnenden Grohner Kirchenbuch die erste Eintragung  jedoch schon am 1 März 1901 und er schrieb:  „ …Für den Amtsbezirk Grohn der Parochie Lesum mit der Kirchenbuchführung beauftragt, habe ich heute dies Buch zu führen begonnen.“   

Quellen zum OFB:

Kirchenamtliche Daten der damaligen evangelisch-luth. Grohner Gemeindemitglieder aus der Zeit vor 1901 sind in den Kirchenbüchern des Kirchspiels Lesum  zu finden . Die Hauptquellen dieses OFB Grohn sind bis 1901 die Original-Kirchenbücher der Ev -Luth. Kirche Lesum und ab 1901 eben auch die, der neuen Parochie Grohn. 

Die kath. Kirche „Zur heiligen Familie“ in Grohn wurde 1903 gegründet und gehört zum Dekanat Verden. Die Daten  dieser Kirchenbücher sind in diesem OFB noch einzuarbeiten.

Es sind außerdem Namen und Daten der Grohn betreffenden Personen von Grabmalen des öffentlichen Friedhofes in Grohn und des in Lesum, vereinzelt auch aus der näheren heimatlichen Umgebung eingeflossen. Außerdem erhielt ich Daten durch direkte Familienangehörige, die ich als Bearbeiter , im OFB Grohn aufnehmen durfte. Zu den genannten  Quellen sind keine Registernummern von mir angeführt.  Bei Bedarf sind solche selbst einzuholen oder zu recherchieren.

Dieses  vorliegende Ortsfamilienbuch ist trotz sorgfältiger Erfassung der Personendaten nicht fehlerfrei und in gewisser Weise unvollständig und kann nur als Hilfe für den Familienforscher gelten. Es kann die weitere Archivarbeit nicht ersetzen. Deshalb kann ich als Bearbeiter nicht für die Verbindlichkeit der Angaben garantieren. Korrekturen und Ergänzungen nehme ich gern entgegen .

Ich möchte mich an dieser Stelle für die freundliche Unterstützung und der vielen  mir bereits zugeleiteten Hinweise,  sowie der  Übermittlung von ergänzenden Personendaten bedanken und wünsche allen Familienforschern erfolgreiche Recherchen.


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Fragen zu den Daten, Ergänzungen und Korrekturen bitte an den Bearbeiter dieses Ortsfamilienbuches:
Günter Bull