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Ortsfamilienbuch Achim-Uphusen
Das frühere Dorf Uphusen, gelegen an der ehemals bedeutenden Strasse aus Richtung Verden/Aller nach Bremen , ist heute ein Ortsteil der niedersächsischen Stadt Achim und liegt unmittelbar an der Grenze zu Bremen.
Ob es seinen Namen einem in grauer Vorzeit dort lebenden Mann namens „Ubbo“ verdankt, wird vielfach zitiert, genaue Quellen dazu sind aber nicht bekannt. Das Ministerialen-Geschlecht der Clüver hatte dort einen nach ihm benannten Sitz und heute noch als Ortsnamen existierenden Clüverswerder, dem früheren Sehekampswerder.
Wie Rainer Pöttker, Heimatforscher aus Uphusen, mitteilt, stammt die erste gesicherte Erwähnung des Dorfes aus dem Jahre 1339 im Zusammenhang mit einer damals dort bestehenden Jakobi-Kapelle. Vorgeschichtliche Funde weisen aber auf eine Besiedlung bis zurück in die Bronzezeit vor etwa 3000 Jahren.
Bis in das 20. Jahrhundert hinein gehörte Uphusen zum Kirchspiel Arbergen zusammen mit den seit 1939 bremischen Ortsteilen und früheren Dörfern Arbergen, Mahndorf und Hemelingen sowie dem heute ebenfalls zu Achim gehörenden Dorf Bollen.
Dieses Ortsfamilienbuch setzt nun die Reihe aller Orte des früheren Kirchspiels Arbergen fort, wobei ich wie schon im Falle der Ortsfamilienbücher für Bollen und Mahndorf zunächst im wesentlichen nur Familien erfasst habe, deren Heirat vor dem Jahre 1800 erfolgt ist. Wie schon in den früheren Fällen dargelegt, ist der Grund, dass diese Daten dadurch früher online gehen können, und weil ich für das interne Verzeichnis der „Maus“, Gesellschaft für Familienforschung e.V. in Bremen für die Zeit nach 1800 Excel-Dateien von allen Familien/Personen des Kirchspiels Arbergen verfügbar gemacht habe und diese laufend weiter ergänze. Es ist geplant, diese Daten später in die Ortsfamilienbücher einzubeziehen.
Als Quelle dienten mir dabei die Kirchenbücher von Arbergen, die ab 1663 zunächst leicht lückenhaft geführt wurden sowie viele Querverweise auf das benachbarte Kirchspiel Achim dank der von Ulrich Budler erstellten Excel-Dateien sowie seiner Veröffentlichungen über einige Orte des Kirchspiels Achim. Die Arbeiten des ebenfalls leider verstorbenen Freundes Werner Kruse sowie einige Ortsfamilienbücher von Kollegen der „Maus“ halfen mir, den einen oder anderen Namen und/oder entsprechende Daten aus dem „Dunklen“ zu holen. Auch haben mir wieder viele Maus-Mitglieder Daten aus anderen Kirchspielen mitgeteilt, die auf Verbindung zu Uphusen verweisen. Ihnen allen, ganz besonders aber Heinz-Hermann von Salzen, sei an dieser Stelle nochmals gedankt.
Ferner habe ich den größten Teil der im Niedersächsischen Staatsarchiv in Stade existierenden Quellen aus der Zeit zwischen ca. 1535 und 1690 ausgewertet und soweit wie möglich mit den Kirchenbucheinträgen abgeglichen. Die Arbeiten der leider schon verstorbenen Forscherkollegen Hermann Bruns, Egon Feldmann, ganz besonders aber Heinrich Martens, haben mich dabei ermutigt, den Versuch zu unternehmen, die einzelnen Familien bestimmten Höfen ( Nummerierung nach dem späteren Brandkassenverzeichnis ) zuzuordnen, was evtl. eine Hilfe für die Erstellung einer Höfefolge sein könnte. Das war naturgemäß im Falle der Daten aus dem 16. und beginnenden 17. Jahrhundert nur sehr schwer möglich, daher bin ich jederzeit dankbar, wenn jemand Fehler korrigieren oder Ergänzungen vornehmen kann.
Bremen, im Dezember 2011 Heinz Früchtenicht
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