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Ortsfamilienbuch Bremen und Vegesack

Der Wert einer Familienforschung ist von den Quellen abhängig. Aus diesem Grund wurde für jedes Datum der in diesem Ortsfamilienbuch Bremen und Bremen-Vegesack aufgeführten Daten, mit Ausnahme der Berufe, die genauen Quellen angegeben. Geschätzte Daten wurden nicht aufgenommen, errechnete Daten sind mit einem „u“ oder „r“ gekennzeichnet.

Als allgemeine Quellen sind für dieses OFB die im Staatsarchiv Bremen für jedermann zugänglichen Quellen der Kirchenbücher (KB) und die Civilstandsregister zu erwähnen. Wegen der umfangreichen Daten wurde auf die Aufnahme der Daten nach 1875 verzichtet, bis auf wenige Ausnahmen.
 
Bremen
http://commons.wikimedia.org/wiki/File:MarktBremen1859.jpg
Der Marktplatz von Bremen, 1859
Lithographie von Karl Gildemeister
 
Ab 1.9.1811 wurden in Bremen alle Geburten, Heiraten und Sterbefälle unabhängig von der Religionszugehörigkeit vom Civilstandsamt erfasst. Diese Einrichtung gehörte zu den von der französischen Besatzung eingeführten Änderungen. Für die Familienforschung ist dieses ein wesentlicher Fortschritt, denn bis zu diesem Zeitpunkt wurde bei den Bremer Stadtkirchen St. Petri (Dom), St.Ansgarii, St. Pauli, St. Remberti, St. Martini, St. Stephani und Unser Lieben Frauen z. B. keine Beerdigungsregister geführt, sondern nur die Gebühren eingetragen, die für das Öffnen des Grabes bezahlt wurden.
Die Eintragungen in diesen Registern sind der Anfang für das Ortsfamilienbuch Bremen.  In der Datenbank sind - mit Ausnahme der bei der Heirat anwesenden Eltern bzw. des Vaters oder der Mutter - alle anderen Angaben, die in den Quellen enthalten sind, aufgenommen, so z.B. wann die Erlaubnis von den Eltern der Brautleute zur Eheschließung erteilt wurde, ob der oder die Vormünder der Eheschließung zugestimmt haben oder ob jemand aufgrund des Aufgebotes Einspruch eingelegt hat.
Vom 1.9.1811 bis 31.12.1875 sind 126.404 Geburten, 33.110 Heiraten und 99.967 Todesfälle (hier sind auch einige Sterbefälle enthalten, die nicht in Bremen eintraten, sondern z. B. an Bord von Schiffen vorkamen) beim Civilstandsamt angezeigt. Aus diesen Zahlen ist ersichtlich, dass das OFB nur mit einem großen Zeitaufwand erstellt werden kann. Sporadisch erfolgt eine Aktualisierung der Daten im Internet.
 
Bremen-Vegesack


Vegesack im 19. Jahrhundert

1619-1623 ließen die Bremer Kaufleute und das Haus Seefahrt ein Hafenbecken anlegen, das sowohl als Winterhafen, als auch für das Löschen von Waren dienen sollte, da die größeren Schiffe wegen der Versandung der Weser nicht mehr nach Bremen fahren konnten. Im Laufe der Jahre siedelten hier vor allem Schiffer, Handwerker und Händler an – es lebten in Vegesack zeitweise mehr Kapitäne als in irgendeiner anderen Stadt Deutschlands. Vegesack gehörte zunächst zum bremischen, dann schwedischen und hannoverschen Amt Blumenthal, 1803 wurde es der bremischen Landeshoheit unterstellt. Kirchlich gehörte Vegesack zu Lesum oder Blumenthal, erst 1821 entstand eine eigene (unierte) Kirche für den Ort.

Grundlage für das Ortsfamilienbuch für diesen Ortsteil ist das Civilstandsregister, welches komplett erfasst wurde.
Quellen:
Stadt Bremen
Verwendete Quellen (jedoch nur teilweise, nicht komplett)
  • Kirchenbücher der bremischen und angrenzenden Kirchengemeinden,
  • Civilstandsregister (ab 1811),
  • Stammtafeln (ab 1824)
Bremen-Vegesack
·         Civilstandsregister (Geburten, Heiraten und Sterbefälle von 1811 bis 1875 komplett       und die sich daraus ergebenden amtlichen Stammtafeln)                
Bemerkungen:
Da bei Ortsangaben nicht immer eine eindeutige Zuordnung möglich ist, wird nicht ausgeschlossen, dass eine falsche Zuordnung erfolgt ist.

Die Uhrzeiten sind immer auf 24 Stundenzeit umgerechnet. 
Sind in den Bemerkungsfelder bei Namensangaben z. B. bei Trauzeugen einzelne Buchstaben oder ganze Namen in runden =() gesetzt, so ist im Eintrag der Quelle eine Differenz zwischen der Schreibweise des "amtlichen" Schreibers und des Unterschreibenden vorhanden. Was sich in eckigen [] Klammer befindet sind Kommentare der Bearbeiter. 

Eine Besonderheit ist der Titel "kann nicht schreiben". Dieser wurde immer dann eingesetzt, wenn Unterschriften zu leisten waren z. B. vom Brautpaar bei der Heirat (dieses wurde oft vom Civilstandsbeamten auf folgende Art dokumentiert "+++ diese 3 Kreuze sind von XYZ und stellen die Unterschrift dar").
Sollten Sie Differenzen mit Ihren eigenen Aufzeichnungen feststellen, so informieren Sie mich bitte. Ebenso bin ich für Ergänzungen dankbar. Ihre Informationen senden Sie bitte an DIE MAUS archiv@die-maus-bremen.de, da ich über keinen Internet Anschluss verfüge.
 
Horst Klostermann, Bremen
 
Und zum Schluss noch eine Kuriosität, buchstaben- und interpunktions genau
Heiratseintrag Nr. 61 von 1821:
Den eilften April erschien der hiesige Bürger und Kunstdrechsler Carl Ferdinand Eichelmann, 30 Jahre alt, ehelicher Sohn des Kunstdrechslers zu Wittenburg [gemeint ist Wittenberge] im Mecklenburgischen Georg Friedrich Eichelmann dessen Einwilligung durch einen am 31.März daselbst vor dem Bürgermeister aufgenommen Act dargethan und der verstorbenen Anna Elisabeth Ellenberg
und
Adelheid Geffken , 33 Jahre alt, des verstorbenen hiesigen Bürgers und Zimmermanns Henrich Geffken und Gesche Klevenhusen, nachgelassenen eheliche Tochter, deren sowie der Großeltern Ableben dieselbe versicherte; deren Verlöbnis am 16 und 23 März am Rathhaus und in der St.Rembertikirche gehörig proclamiert worden und dagegen kein Einspruch geschehen ist, und erklärten dieselben daß sie sich durch die Ehe miteinander verbinden wollen. Zugleich haben besagte Verlobte erklärt ein Kind weiblichen Geschlechts erzeugt zu haben, welches den 27.September zu Berne geboren u: den irrigen Namen der Eltern Johann Rosenberg und Anna Rosenkranz eingetragen und Johanna genannt worden, welches sie für das Ihrige anerkennen.
Geschehen in Gegenwart Georg Heinrich Christoph Schwalb, 34 Jahre , Tischler u: Georg Diedrich Andreas Blasius, 49 Jahre, Schneider.
Im Ortsfamilienbuch Berne ist der Taufeintrag unter der Nr. R 11149 eingetragen.


:: Weitere Links
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Pfeil Bremen und Vegesack im genealogischen Ortsverzeichnis GOV
Pfeil Bremen Homepage
Pfeil Vegesack Homepage
Pfeil Bremen und Vegesack in Wikipedia
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Fragen zu den Daten, Ergänzungen und Korrekturen bitte an den Bearbeiter dieses Ortsfamilienbuches:
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