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Ortsfamilienbuch WittloheDieses Ortsfamilienbuch Wittlohe von 1715-1900 enthält alle Daten der Kirchenbücher von Wittlohe von 1715 bis 1875 und der Daten der Standesamtakten des Standesamtes Wittlohe von 1875 bis 1900 (Zweitschriften aus der Kreisverwaltung Verden). Der Standesamtsbereich Wittlohe umfasste die gleichen Orte wie der Bereich der Kirchengemeinde mit Ausnahme der wenigen Häuser von Klein Häuslingen, die zum Standesamt der politischen Gemeinde Häuslingen gehören. Daneben sind die fast fehlerfrei aufgestellten Bauernreihen im Alten Amt Verden, die Otto Voigt in den Verdener Heimatkalendern veröffentlicht hat und die als Buch „Bauernreihen in den Dörfern der Kirchspiele des alten Amtes Verden“ 1993 vom Klaus Wolters Verlag in Hamburg herausgegeben wurden, Grundlagen für dieses Orts-Familienbuch und eine große Hilfe. Dem verstorbenen Otto Voigt sind die Genealogen im Verdener Bereich auch wegen dieser erstaunlichen sorgfältigen Arbeit zu großem Dank verpflichtet. Die Inschriften von noch vorhandenen Grabsteinen aus alter Zeit sind mit benutzt worden. Seit der Einführung der Reformation im Jahre 1567 waren ortsansässige Pfarrer für die Kirchengemeinde Wittlohe bestellt. Ursprünglich gehörten nur die Orte Wittlohe, Stemmen Grafel, Otersen und Klein-Häuslingen zur Kirchengemeinde Wittlohe. 1825 wurden die vier Anbauern von “Hinter den Brüchen” (einem Ortsteil von Neddenaverbergen), 1846 der Ortsteil Lehringen (ohne Lehringen Nr.3) am 1.1.1859 das Dorf Neddenaverbergen und Lehringen Nr.3 von der St. Andreas in Verden nach Wittlohe umgepfarrt. Im Jahre 1973 wurden in Folge einer kirchlichen Strukturreform die Dörfer Luttum, Hohenaverbergen und Armsen zur Kirchengemeinde Wittlohe zugelegt. Bis dahin gehörten diese Dörfer zur Gemeinde von St. Andreas in Verden Der Bereich der Kirchengemeinde Wittlohe gehört zur politischen Gemeinde Kirchlinteln (mit Ausnahme von Klein Häuslingen, das zur Gemeinde Häuslingen in der Samtgemeinde Rethem gehört). Benachbarte Kirchengemeinden sind Kirchwahlingen, Rethem, Westen, St. Andreas in Verden, Kirchlinteln und Visselhövede Kirchboitzen und Walsrode. Bei dem Dorfbrand in Wittlohe im Jahre 1742 verbrannten auch die Kirchenbücher. Seit 1743 werden die neuen Kirchenbücher fast lückenlos geführt (Taufen auch schon 1742). Im Staatsarchiv in Stade befinden sich Kirchennebenbücher (Zweitschrift) von 1715 bis 1726. Dieses Ortsfamilienbuch ist ein Anfang und wird fortlaufend ergänzt. Es werden sich sicher Fehler finden. Über Verbesserungsvorschläge würde ich mich freuen. Dr. Klaus Tietje Neddenaverbergen den 4.1.2010 |
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